KREIS CLOPPENBURG KREIS CLOPPENBURG - Die Spannung in der Fußball-Bezirksliga könnte am kommenden Spieltag nochmals zunehmen. An der Tabellenspitze will der Zweite BV Cloppenburg II mit einem Sieg beim abstiegsbedrohten Raspo Lathen Boden auf den Spitzenreiter SV Emstek gutmachen. Dieser steht im Heimspiel gegen den Dritten BW Merzen vor einer hohen Hürde. Auf einen Cloppenburger Sieg hofft auch der STV Barßel, der – vorausgesetzt es gelingt ein Sieg beim Letzten VfL WE Nordhorn – den Abstand zum rettenden Ufer auf einen Punkt reduzieren kann.

VfL WE Nordhorn – STV Barßel. STV-Trainer Uwe Schröder versucht erst gar nicht, um den heißen Brei herumzureden. „Sollten wir nicht auf einen Punkt an Lathen herankommen, ist alles vorbei.“ Ebenso klar ist dabei, dass für Barßel nach der furiosen Aufholjagd – die Emsländer lagen zu Jahresbeginn noch zwölf Zähler vor den Nordkreislern – nur ein Dreier zählt. Die bereits abgestiegenen Nordhorner verfügen ebenso wie die Gäste über eine sehr junge Mannschaft. „Sie werden auf Biegen und Brechen kämpfen, um sich nicht als Letzter zu verabschieden“, vermutet der Coach. Personell zwicke zwar noch etwas der Schuh, Schröder rechnet aber fest damit, dass alle momentan noch angeschlagenen Spieler am Sonntag „topfit“ auflaufen werden (Sonntag, 14 Uhr).

BV GarrelTuS Bersenbrück. Auch wenn die Garreler in der Tabelle jenseits von gut und böse stehen: „Wir haben noch etwas gutzumachen“, legt BVG-Trainer Leo Wieborg die Messlatte sehr hoch an. Er erinnert sich noch bestens an das blamable 0:5 im Hinspiel. „Das war unsere bislang schlechteste Saisonleistung.“ Für die bereits abgestiegenen Gastgeber war dieses aber einer von nur insgesamt vier Siegen in der laufenden Spielzeit. Für Wieborg allerdings kein Grund, sich in Sicherheit zu wiegen, denn ihm fehlen gleich zwei Stammspieler. So fällt neben Jens Faske auch Thomas Hübner verletzt aus (Sonntag, 15 Uhr).

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Raspo Lathen – BV Cloppenburg II. Beim Heimatverein von Hubert Hüring läuft die BVC-Reserve als glasklarer Favorit auf. Zumal sie mit dem aus dem Oberliga-Kader verbannten Trio Horst Elberfeld, Ralf Ewen und Alexander Eckel antritt. „Vielleicht schaut sich Hubert das Spiel ja an“, vermutet BVC-Coach Mario Neumann. Es wäre vielleicht eine Chance für die drei in Ungnade gefallenen Spieler, sich doch noch einmal für einen Einsatz in der „Ersten“ zu empfehlen. Trotz dieser Verstärkung warnt der Trainer jedoch vor den „schwer auszurechnenden und besonders offensivstarken Lathenern“. Auf einen Patzer des SV Emstek gegen Merzen hofft Neumann derweil nicht: „Emstek wird seine Favoritenrolle untermauern und Meister“ (Sonntag, 15 Uhr).

Hansa FriesoytheSV Bad Bentheim. Die Mannschaft der Stunde setzt zum nächsten Überholmanöver an. „Wenn wir gewinnen, sind wir wohl gesichert“, will Hansa-Trainer Bernd Meyer den Klassenerhalt bereits am Sonntag unter Dach und Fach bringen. Im selben Atemzug kehrt der Coach aber die gewohnten Warnungen heraus: „Bad Bentheim ist das gleiche Kaliber wie wir. Da ist noch lange nichts sicher.“ Auch die Tatsache, dass sein Team in der Rückrunde gegen die Top-Fünf der Liga nicht verloren hat, lässt er nicht gelten. „Wir haben schließlich auch mit 0:1 in Bramsche verloren.“ Die einen Platz vor Friesoythe auf Rang acht notierten Gäste verfügen sowohl über eine gute Offensive, wie auch über technisch starke Außenbahnen. Zudem können die groß gewachsenen Volker Schmidt und Mario Fischer in der Abwehr, so Meyer, „ganz gut hinlangen“ (Sonntag, 15 Uhr).

SV Emstek – BW Merzen. „Wenn wir gewinnen, sind wir auf jeden Fall Zweiter und Merzen ist raus“, stellt Emsteks Trainer Predrag Uzelac fest. Das alleine sollte Motivation genug sein. Doch gerade damit hatten seine Mannen am vergangenen Freitag beim 0:0 gegen die bereits abgestiegene SG Freren so ihre Probleme. „Wir haben den Gegner unterschätzt“, begründet der Coach den Verlust von zwei Punkten und verspricht: „Das passiert uns diesmal nicht“, ist Merzen doch ein „ganz anderes Kaliber“. Jedoch fällt erneut Sven Makulla aus. Und auch die Alternative – Uzelac als Defensiv-Organisator mit einem ins Mittelfeld gezogenen Michael Lüesse – scheint zu platzen, da sich der Coach mit Wadenproblemen herumschlägt (Sonntag, 15 Uhr).

Olaf Ulbrich Kanalmanagement (Ltg.) / Redakteur
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