Barßel Nach der bitteren 0:1-Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen SFN Vechta bleibt den Verantwortlichen und den Spielern des Fußball-Bezirksligisten STV Barßel nicht viel Zeit, den verlorenen Punkten hinterherzutrauern. Sie haben noch 17 Punktspiele zu absolvieren und somit alle Chancen, mit einer furiosen Serie die nötigen Punkte für den Klassenerhalt einzufahren.

„Klar, war die Niederlage ein Rückschlag. Aber wir bleiben im Rennen“, sagt der sportlicher Leiter des STV Barßel, Carsten Herzog. Für seine Mannschaft stehen nun zwei richtungweisende Partien an. An diesem Samstag, 16 Uhr, erwartet der STV den Mitkonkurrenten GW Brockdorf und am Ostermontag, 15 Uhr, spielen die Barßeler in Vechta. Die Devise heißt, wie sollte es für den mit sechs Punkten am Tabellenende liegenden STV Barßel auch anders sein: „verlieren verboten“. Die Gefahr liegt für Herzog und seine Mitstreiter auf der Hand: „Gegen Mitkonkurrenten zu verlieren, ist doppelt ärgerlich. Denn so laufen wir Gefahr, dass die Teams über uns davonziehen.“

Mit dem 0:1 gegen Vechta setzten die Barßeler um Spielertrainer Nils Büscherhoff bereits ein wichtiges Spiel in den Sand. Die Niederlage war schmerzhaft, doch zu allem Überfluss kam die rote Karte von Michael Renken hinzu. Wie lange Renken gesperrt ist, konnte Herzog am Donnerstagvormittag nicht sagen: „Wir haben noch keinen Bescheid über die Länge der Sperre erhalten. Ich rechne mit einer Sperre von zwei Partien.“ Marcel Walter ist zwar nicht gesperrt, doch der wichtige Offensivspieler muss ebenfalls aussetzen. Er zog sich gegen Vechta einen Muskelfaserriss zu. „Marcel wird uns wohl einige Wochen fehlen“, sagt Herzog. Es sei ärgerlich, dass die beiden Spieler fehlen, so Herzog weiter.

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Nun gelte aber die volle Konzentration erstmal dem Heimspiel gegen GW Brockdorf. An die Grün-Weißen haben die Barßeler nicht die besten Erinnerungen. „In der vergangenen Saison haben wir gegen Brockdorf beide Spiele verloren“, so Herzog. Geht es nach den STV-Akteuren, soll es diesmal natürlich ganz anders laufen. Aber Herzog weiß, wie gefährlich die Brockdorfer sind. Die Brockdorfer haben, so Herzog, seit ihrem Aufstieg in die Bezirksliga gezeigt, dass sie ein unbequemer Gegner sind. Man sei gewarnt, sagt Herzog.

Von großer Wichtigkeit ist auch das Spiel am Ostermontag gegen SFN Vechta. Innerhalb kürzester Zeit bietet sich den Barßelern also die Revance-Chance. Das erste Duell am vergangenen Wochenende hätte man nicht verlieren brauchen, meint Herzog. „Vechta hatte ein, zwei gute Aktionen, und daraus haben sie das eine Tor gemacht“, erzählt Herzog. Sein Team habe sich die ihm bietenden Chancen dagegen nicht nutzen können. „Und dann verliert man so ein Spiel.“

Es wird ein spannendes Spiel werden, denn beide Vereine haben in der Winterpause alles versucht, um ihre Teams auch personell noch einmal aufzurüsten. Die Barßeler verpflichteten den polnischen Abwehrspieler Mateusz Pakosz und ägyptischen Rechtsaußen Farouk Attia.

Die Macher von SFN Vechta blieben ebenfalls nicht untätig. Deren Scouts beobachteten bereits gegen Ende der Hinserie mögliche potenzielle Neuzugänge. Die von Trainer Carsten Schubert gecoachten Vechtaer lotsten mit Flemming Sager und Kevin Tanke unter anderem zwei Spieler mit höherklassiger Erfahrung in die Studentenstadt. Landesligaerfahrung aus seiner Zeit in Lohne bringt auch der neue Schlussmann Simon Kolhoff mit.

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