Bevern Eine sehr starke Leistung, wie Trainer Matthias Risse vom Fußball-Landesligisten SV Bevern betonte, wurde in Melle nicht belohnt, kassierte der Neuling nach individuellen Fehlern doch noch das 2:3. Nur gut, dass an diesem Sonntag (15 Uhr) Wiedergutmachung und Frustabbau vor eigenem Publikum möglich ist, wenn der VfL Wildeshausen (Platz 13) der nächste Gegner ist.

Bevern, viertbestes Heimteam der Liga, kann sich fast darauf verlassen, im Stadion an der Calhorner Straße zu punkten. Dort wurde mit 22 Zählern bislang die Basis geschaffen, in dieser gefährlichen Liga mit knapp zwei Drittel Abstiegskandidaten einigermaßen ruhig die nächsten Aufgaben angehen zu können. „Doch wir müssen dafür unsere individuellen Fehler, die ein eingespieltes Team wie Melle glücklich, aber gnadenlos ausnutzt, wieder reduzieren“, sagt Risse, der außerdem Wiedergutmachung für das Hinspiel in Wildeshausen einfordert. Beim 0:3, einem von zwei Heimerfolgen des VfL, hatte bei Bevern jede Einstellung gefehlt. „Unser wohl schlechtestes Saisonspiel“, so Risse, der einen kompakt agierenden, konterstarken Gast erwartet.

Warnung genug mag der 2:1-Sieg des VfL im Derby gegen den Titelanwärter Atlas Delmenhorst in einer Nachholpartie sein, dem allerdings eine 1:3-Heimniederlage gegen Bad Rothenfelde folgte. Acht geben muss Bevern auf die gefährlichen Ole Lehmkuhl und Rene Tramitzke, wobei diese Spieler angesichts ihrer Dienste bei Polizei beziehungsweise Bundeswehr nicht immer zur Verfügung stehen. Sicher ist, dass VfL-Torjäger Lennart Feldhus (sechs Treffer) mehr als Joker eingesetzt wird. Der große Stürmer, er köpfte kurz vor Schluss das 2:1 gegen Atlas, ist vor allem auch bei Standardsituationen gefährlich. Wilhelmshaven spielt offiziell ein 4:3:3-System, das sich aber meist auswärts in ein 5:4:1-System verwandelt, womit angesichts Beverner Heimstärke zu rechnen ist.

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Knüpft der Gastgeber an die Leistung in Melle an und reduziert eklatante, individuelle Fehler, wie die, die zu drei Gegentreffern führten, ist der achte Heimsieg allemal drin. Die verletzten Maximilian Schulte und Manuel Janzen fehlen weiterhin, während Michael Abramczyk seine Sperre abgesessen hat. Tim-Pascal Wohlfahrt verletzte sich in Melle, daher ist sein Einsatz noch offen.

Jürgen Schultjan Lokalsport / Redaktion Münsterland
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