Cloppenburg Den Traum vom Pokal-Endspiel mussten sie am Mittwochabend begraben, dafür folgen nun umso mehr inoffizielle Finalspiele. Schließlich bleibt keine Zeit, der verpassten Chance durch die 0:2-Niederlage im DFB-Pokal-Viertelfinale gegen Bayer Leverkusen, das den BVC über das Halbfinale bis ins prestigeträchtige Endspiel führen sollte, nachzutrauern. Lebt doch der Traum vom Aufstieg noch: Vier Punkte hinter Werder Bremen lauernd, darf sich der BVC nun allerdings keine Ausrutscher mehr erlauben. Kein Wunder, dass Tanja Schulte, die die Cloppenburgerinnen gemeinsam mit Imke Wübbenhorst trainiert, vor dem Heimspiel des Dritten an diesem Sonntag (14 Uhr) gegen den Tabellenfünften FSV Gütersloh sagt: „Uns bringt nur ein Sieg weiter.“

Und die Chancen auf drei Punkte im Duell mit Gütersloh müssen durch das Pokalspiel am Mittwoch nicht gesunken sein. Zwar hat der BVC viel Kraft in die Partie investiert, aber er kann auch einiges Positives aus ihr herausziehen.

Besonders die große Unterstützung, die der BVC von der Tribüne bekommen hatte, könne ihrer Mannschaft zusätzlichen Schwung geben, meint Schulte. „Das hat die Mädels richtig beeindruckt, da werden sie noch lange von zehren. Wir sind sehr dankbar für die Hilfe des Publikums.“ Es war gut mitgegangen und hatte die Cloppenburgerinnen mit Applaus verabschiedet.

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Verabschieden will sich der BVC an diesem Sonntag auf keinen Fall aus dem Titelrennen. „Das wäre der Super-GAU, wenn wir dann quasi nur noch Freundschaftsspiele bis zum Saisonende hätten“, sagt Schulte, die auf unbestimmte Zeit auf Marta Stobba (Bandscheibenvorfall) verzichten muss. Zwar habe ihre Mannschaft das Hinspiel 3:0 gewonnen, aber „da erinnere ich mich nicht gerne dran, das war von beiden Seiten eine schwache Partie“.

Vom FSV erwartet die 41-Jährige, dass er wie gewohnt mitspielt, statt sich hinten reinzustellen. „Gütersloh hat mit Marie Pollmann zwar seine beste Spielerin auf der Sechser-Position, aber die Abwehr dahinter ist wohl der schwächste Mannschaftsteil.“ Dafür spricht, dass sich Gütersloh nach einer erfolgreichen Phase zuletzt zweimal klar geschlagen geben musste. Mit 1:6 verlor der FSV auswärts gegen Werder und dann im Testspiel gegen Bayer Leverkusen gleich mit 1:9. Dem BVC würde schon ein Sieg mit einem Tor Unterschied reichen. Schließlich würde er durch einen Sieg im „Finale“ das nächste Endspiel erreichen: eine Woche später bei Werder Bremen.

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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