Altenoythe Auch in Unterzahl lassen sich die Überflieger nicht stoppen: Die Bezirksliga-Fußballer des SV Altenoythe haben am Sonntag auf eigenem Platz mit 1:3 (0:2) gegen Falke Steinfeld verloren. Der Spitzenreiter war gut 20 Minuten in Unterzahl, ist aber nach zehn Spielen immer noch ungeschlagen. „Steinfeld hat verdient gewonnen, weil wir zu wenig aus unseren Chancen gemacht haben. Aber das ist schon lange unser Manko“, ärgerte sich SVA-Betreuer Thomas Lampe.

Großen Anteil daran, dass die Steinfelder auch für die Hohefelder ein zu harter Brocken waren, hatte Andreas Zimmermann. Der Mittelfeldspieler, der wie sein ebenfalls auf Steinfelder Seite aufgelaufener Bruder Artur früher das Trikot des BV Cloppenburg getragen hat, spielte wie aufgedreht. Schon in der 13. Minute zwang er SVA-Schlussmann Jan Tepe mit einem Freistoß zu einer tollen Parade.

Er sollte später noch treffen, aber zunächst sorgten die Altenoyther für Torgefahr. In der 18. Minute flog Philipp Menke im Falke-Strafraum knapp an einer Hereingabe Stefan Brünemeyers vorbei. Der flankte in der 30. Minute erneut, und diesmal scheiterte Andre Brünemeyer mit einem Kopfball an Steinfelds Schlussmann Patrick Bergmann.

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Nachdem Zimmermann erneut einen Freistoß gefährlich in Richtung Altenoyther Tor gehämmert hatte und an Tepe gescheitert war (31.), versuchte es Bernd Abeln auf der anderen Seite mit dem Kopf. Aber er verfehlte den Falke-Kasten knapp (35.).

Drei Minuten später brachten die Altenoyther dann nicht den Gegner, sondern sich selbst in Bedrängnis. Marc Brünemeyer unterlief ein Abspielfehler, und Mike Thomas ließ sich nicht zweimal bitten: Der Mittelfeldspieler jagte den Ball unhaltbar für Tepe ins Tor (38.).

Es dauerte nur drei Minuten, bis Tepe den Ball erneut aus dem Gastgeber-Gehäuse holen musste. Andre Brünemeyer hatte im Strafraum gefoult und Andre Zimmermann Verantwortung übernommen: Der Ex-Cloppenburger verwandelte den Elfmeter zum 2:0 für Steinfeld (41.).

Dennoch wurde es noch einmal richtig spannend. Und das hatte zwei Gründe, die beide mit einem Spieler zusammenhingen: Direkt nach der Pause lenkte Falkes Christian Luhr einen Schuss Bernd Lübbehüsens über die Linie des eigenen Tores (46.), um sich gut 15 Minuten später mit einer Notbremse – er brachte Menke zu Fall – die rote Karte zu verdienen (63.).

Aber auch in Überzahl wollte den Altenoythern der Ausgleich einfach nicht gelingen. In der 80. Minute forderten sie nach einer Hereingabe Steffen Burys – der Spielertrainer hatte sich aufgrund Personalmangels selbst eingewechselt – erfolglos einen Handelfmeter. Sekunden später köpfte Bury nach einem Eckball aus aussichtsreicher Position übers Gäste-Gehäuse.

Und dann war die Zeit in Überzahl schon wieder vorbei: In der 85. Minute sah Thomas Steenken wegen wiederholten Foulspiels die Ampelkarte. Kaum hatte er den Platz verlassen, wirbelte Andreas Zimmermann die Altenoyther Abwehr durcheinander, um schließlich mit dem 3:1 (88.) alles klar zu machen.

Tore: 0:1 Thomas (38.), 0:2 Andreas Zimmermann (41., FE), 1:2 Luhr (46., Eigentor), 1:3 Andreas Zimmermann (88.).

SVA: Tepe - A. Brünemeyer (46. Bastek), Müller, D. Cuper, Raker, Steenken, M. Brünemeyer, Abeln, S. Brünemeyer (70. Matantu), Menke (77. Bury), Lübbehüsen.

Schiedsrichter: Felix Otten (Wardenburg).

Steffen Szepanski Lokalsport / Redaktion Münsterland
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