Altenoythe Wenn in der Fußball-Bezirksliga der SV Altenoythe auf Hansa Friesoythe trifft, wird die jeweilige Spielstätte zu einem Pilgerort für die Anhänger beider Lager. So wird es auch an diesem Sonnabend sein. Denn es ist wieder so weit: Der SV Altenoythe empfängt (Anpfiff: 17 Uhr) den Rivalen aus Friesoythe zum ewig, jungen Klassiker. Kein Spiel wie jedes andere.

Dafür reicht schon ein Blick in die Vergangenheit. In der Saison 1988/1989 machte sich Altenoythes Heinz Macke mit seinem Doppelpack gegen Hansa in den Herzen der Hohefelder Anhänger unsterblich. Gut zehn Jahre später sahen 1300 (!) Zuschauer in Hohefeld einen Altenoyther 3:1-Sieg. Die Tore für Altenoythe erzielten Christian Alberding, Daniel Raker und Eugen Meister. Für Friesoythe traf der jetzige Trainer Hammad El-Arab per Handelfmeter. Kaum ein Duell im Nordkreis hat soviel Geschichten und Anekdoten zu bieten. Zumal auch die Friesoyther manchen Triumph in Hohefeld feiern konnten. So zum Beispiel in der vergangenen Saison, als sie den SVA aus dem Bezirkspokal warfen und sogar das Punktspiel auf fremden Platz gewannen.

Die Trainer beider Mannschaften versuchen auch gar nicht erst, die Bedeutung des Spiels kleinzureden. Allerdings betonen beide, dass man die Saison immer als Ganzes betrachten solle, und nicht an einem Spiel festmachen dürfe.

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Ein Großteil der Altenoyther Mannschaft nebst Trainerstab machte sich bereits am Dienstagabend als Besucher der Partie Hansa Friesoythe gegen den SV Höltinghausen (2:1) ein Bild von der Verfassung des Rivalen. Trotz des knappen Ergebnisses und der vielen Abgänge vor der Saison sei Hansa für SVA-Coach Steffen Bury eine Spitzenmannschaft. „Die Mannschaft besitzt einfach eine hohe individuelle Klasse“, sagt der ehemalige Österreich-Legionär. Er kenne die Stärken und Schwächen Friesoythes, so Bury.

Am Sonnabend fehlen Bury die langzeitverletzten Felix Speckmann und Kevin Tholen. Daniel Raker (Bänderverletzung) muss auch passen.

Hansas Trainer Hammad El-Arab, sieht in Altenoythes eingespielter Mannschaft den größten Vorteil für die Hausherren. Derweil befindet sich sein Team noch in der Findungsphase. Dies konnte man auch gegen Höltinghausen sehen.

„Das Ergebnis war okay. Aber wir müssen spielerisch zulegen“, fordert El-Arab. Hansas Trainer lässt derweil weiter rotieren. So saß Lukas Ostermann am Dienstag in der ersten Halbzeit auf der Bank. El-Arab setzte vorne auf Olaf Bock und Piet Risse. „Es hat sich zu diesem Zeitpunkt keine Stammelf herauskristallisiert“, sagt El-Arab. Der Einsatz von Magnus Schlangen und Sezer Yenipinar sei laut El-Arab fraglich.

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