FALKENBERG Der aus Falkenberg stammende Leichtathlet Andreas Kuhlen hat am Dienstag mit einer Topzeit über 1000 Meter für einen Paukenschlag gesorgt. Der für die LG Braunschweig startende Läufer gewann das Rennen im Zuge des Volksbank-Meetings in Osterode in überragenden 2:22,58 Minuten. Damit stellte Kuhlen einen Stadionrekord und eine persönliche Bestzeit auf.

Mit dieser Zeit liegt Kuhlen derzeit auf Platz zwei in Deutschland. Nur Patrick Schönball vom ABC Ludwigshafen war mit 2:21,78 Minuten in diesem Jahr schon schneller unterwegs. „Im Kreis Cloppenburg ist nur Clemens Dierker im Jahr 1966 mit 2:27,5 Minuten unter der 2:30-Minuten-Grenze geblieben“, sagte Kuhlens Bruder und Trainingspartner Georg.

Gut eine Woche nach der Finalteilnahme über 1500 Meter bei den Deutschen Meisterschaften in Ulm sprach vieles dafür, dass Kuhlen über 1000 Meter eine neue Bestzeit laufen könnte. Die alte Marke, 2:24,55 Minuten, hatte er erst im vergangenen Jahr aufgestellt.

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Die Konkurrenz in Osterode war groß. Mit Maximilian Wessel (Kronshagen-Kiel) und Johannes Raabe (LG Hannover) waren zwei Top-Läufer am Start. Wessels Bestzeit über 800 Meter beträgt 1:48,67 Minuten. Damit ist er zurzeit achtbester Deutscher. Raabe war über 1500 Meter bei der Deutschen Meisterschaften noch drei Plätze besser platziert als Kuhlen.

Direkt nach dem Startschuss lief der Tempomacher nach vorne – gefolgt von Wessel, Kuhlen und Raabe. Die Zwischenzeiten (400 Meter in 55 Sekunden, 600 Meter in 1:25 Minuten und 800 Meter in 1:55 Minuten) ließen auf eine neue Bestzeit hoffen.

200 Meter vor dem Ziel zog Wessel das Tempo noch einmal an. Doch Kuhlen ließ sich nicht abschütteln. Im Gegenteil: Er schlug mit einem Sprint der Extraklasse zurück und gewann den Lauf knapp vor Wessel. Die Zeit war für Kuhlen bei 2:22,58 Minuten stehen geblieben. Wessel hatte 2:22,75 Minuten benötigt.

Damit hatte der 25-jährige Kuhlen die letzten 200 Meter in rund 27 Sekunden zurückgelegt. Zugleich hatte er den Stadionrekord, den der Kenianer Mark Barathon 1995 aufgestellt (2:22,60 Minuten), und an dem sich im Vorjahr sogar Rene Herms die Zähne ausgebissen hatte, unterboten. „Ich hatte mit einer Bestzeit gerechnet, falls es ein schnelles Rennen geben würde“, sagte Kuhlen. Allerdings habe er nicht gedacht, die alte Marke so deutlich zu unterbieten.

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