ALTENOYTHE /PIRGO Von der Sense bis zum Mähdrescher ist alles dabei. Rund ein Hektar Roggen stehen bereit.

Von Thorsten

Langenbahn ALTENOYTHE/PIRGO - Kein Oldtimertreffen, sondern ein Erntetag wie Anno dazumal – das soll nach Angaben des Oldtimer-Clubs Altenoythe (OCA) den hoffentlich zahlreichen Besuchern beim großen Kornmähen am ersten August-Wochenende in Altenoythe/Pirgo geboten werden. „Wir fangen zunächst einmal mit Sensen an, dann wird das Korn zu Gaben gehockt“, erklärt der Club-Vorsitzende Dieter Fennen den Ablauf der historischen Getreideernte, die in diesem Jahr zum ersten Mal stattfindet.

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„Die Idee kam uns aus Anlass unseres zehnjährigen Bestehens im November vergangenen Jahres“, so Mitorganisator Wolfgang Wieborg. Los geht es mit den Gerätevorführungen auf dem Feld an der Altenoyther Straße am Sonnabend, 6. August, ab 14 Uhr. Nach den Sensen wird eine alte Dreschmaschine aus Holz zum Einsatz kommen.

Seit Wochen weist in Pirgo ein Schild an einem alten Mähdrescher der Firma Claas auf dem Feld von Landwirt Heinz Müller, ebenfalls ein Oldtimer-Freund, gut sichtbar auf die Veranstaltung hin. „Ein baugleicher Claas Matador, Baujahr 1966, kommt auch bei den Vorführungen zum Einsatz“, kündigt Klaus Willms vom OCA an. „Dann aber mit Zähnen“, weist er auf das fehlende Schneidwerk des „Hinweisgebers“ hin.

Nach den sonnabendlichen Vorführungen mit Korndreschen, Pflügen und Kartoffelernte geht es ab 20 Uhr mit einer Zeltfete an gleicher Stelle weiter. Der Eintritt ist frei.

Am Sonntag, 7. August, wird um 10.30 Uhr ein Gottesdienst gefeiert, anschließend locken ein Frühschoppen und Erbsensuppe. Um 13 Uhr beginnen erneut die Gerätevorführungen, während mit Kaffee und Kuchen für das leibliche Wohl gesorgt ist.

Derweil können viele historische Erntemaschinen, die aus Reihen des Oldtimer-Clubs stammen, bei der Arbeit beobachtet werden: Mähbinder von John Deere/Lanz und Bautz, eine Dreschmaschine von Bergmann, ein Heuwender von Krupp und eine Niederdruckpresse zum Strohpressen. „Die presst keine richtigen Ballen, sondern bündelt das Heu und Stroh nur“, so Dieter Fennen.

Von dem Roggen auf dem rund 1 Hektar großen Getreidefeld wird nach den Vorführungen wohl nicht viel stehen bleiben. Nun hoffen die Veranstalter nur noch, dass sie die historische Ernte im Trockenen einfahren können.

Bilder einiger Erntegeräte unter:

www.oldtimerclub-altenoythe.de

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