Osnabrück Nichts Neues beim Fußball-Oberligisten BV Cloppenburg. Am Sonntag beim 0:0 bei der auf Rang fünf notierten Drittliga-Reserve des VfL Osnabrück fabrizierten die Spieler von Trainer Steffen Bury das vierte Remis in Folge im Jahr 2017. Es war das elfte in der Saison.

Der Regionalliga-Absteiger kommt weiter nicht vom Fleck und bleibt Drittletzter. Der Rückstand zum rettenden Ufer beträgt inzwischen drei Zähler und das Gros der Konkurrenz hat noch ein Spiel mehr auszutragen. Die Abstiegsschlinge zieht sich Woche für Woche immer enger um den Hals des einstigen Wiederaufstiegsanwärters. Und an diesem Freitag kommt Spitzenreiter Jeddeloh.

BVC-Coach Steffen Bury, der nach mehreren Verbalscharmützeln mit dem Schiedsrichter-Assistenten nach einer Stunde auf die Tribüne musste, war nach dem Abpfiff wütend wie selten. „Osnabrück hatte natürlich gegen uns die beste Mannschaft seit Wochen auf dem Platz. Aber wir brauchen jetzt Siege. Unsere Offensivleistung war ein Witz.“

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In der Tat übernahm der BVC, der anfänglich auf dem riesigen Platz auf der Illoshöhe einige Schwierigkeiten hatte, gegen zunehmend planlose Gastgeber spätestens in der zweiten Hälfte das Kommando. Der Ball kam jetzt öfter vor das Osnabrücker Tor. Doch immer wieder passte der letzte Pass nicht, oder die Kugel wurde um Zentimeter verfehlt. Osnabrücks Keeper Bernd Düker musste keine einzige Parade abliefern. So war am Ende trotz einer guten Defensivarbeit und guter Laufleistung die Enttäuschung groß.

Gefährlichster Mann auf dem Platz war VfL-Profi Addy-Waku Menga. Der Kongolese traf per Drehschuss aus 17 Metern den Außenpfosten (10.). Dann wurde sein Kopfballtreffer wegen einer Abseitsstellung nicht gegeben (21.). Und er scheiterte aus sieben Metern am glänzenden BVC-Fänger „Didi“ Bangma. Beim BVC hatte einmal mehr Aleksandar Kotuljac Abschlussprobleme. Sein Kopfball klatschte ans Außennetz (57.). Zudem erhielt er nach einer Attacke von Mohamed El Bouazzati keinen Elfer (36.).

An der Friesoyther Straße sind jetzt Nerven wie Drahtseile gefragt. Zu allem Überfluss werden BVC-Spieler zunehmend stark von anderen Clubs „angebaggert“. Neben Christian Düker hat sich Landesligist SV Bevern nach NWZ-Informationen auch die Telefonnummern von David Niemeyer und Janek Jacobs besorgt.

Defensivstarkes Bury-Team kann stärkste Defensive der Liga nicht knacken

VfL Osnabrück II - BV Cloppenburg 0:0.

BV Cloppenburg Bangma (2,0) - Düker (3,5), Krumland (3,5), Koenders (3,0), Kersting (3,5) - Westerveld (3,5), Niemeyer (3,5), Demaj (3,5, 82. Blömer), Jacobs (3,5, 74. Nirwing) - Heins (3,0), Kotuljac (4,0, 70. Boungou). Tore Fehlanzeige. Personal/Taktik Der BVC nach dem 1:1 gegen Spelle-Venhaus mit Kristian Wes-terveld, Janek Jacobs, Colin Heins und Aleksandar Kotuljac. Enes Muric, Benny Boungou und Maik Nirwing blieben draußen. Lukas Ostermann fehlte wegen eines Infekts. Taktisch begann der BVC in einem „4-4-2“ mit Heins als zweiter Spitze und Jacobs als Zehner. Osnabrück gegenüber dem 0:2 in Hannover mit drei Änderungen. Die Profis Mohamed El Bouazzati und Addy-Waku Menga in der Startelf. Ecken 2:1. Chancen 3:3.

Fazit In einem intensiven Spiel dominierten die Abwehrreihen. Osnabrück hatte die klareren Chancen. Nach der Pause wurde der BVC dominanter, blieb offensiv aber viel zu harmlos. Gerechtes Remis. Spieler des Spiels Diederik Bangma - Der BVC-Keeper war „kalt“ und verhinderte in der 64. Minute mit einer Super-Parade gegen Menga das scheinbar sichere 0:1.

Schiedsrichter Patrick Feyer (Schwanewede) - Lag zigmal daneben. Hätte nach einer Attacke an Kotuljac durchaus Elfmeter geben können. Note: 5,0.

Zuschauer 120. Nächstes Spiel An diesem Freitag, 19.30 Uhr, zu Hause gegen Tabellenführer SSV Jeddeloh.

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