FRIESOYTHE Zum Seniorennachmittag des Friesoyther Herbstmarktes drängten mehr als 500 Senioren ins Festzelt.

Bürgermeister Johann Wimberg beruhigte die Gäste: „Alle sind im Einsatz und kümmern sich darum, dass von allem genug da sein wird. Ich weiß nicht genau, was sie alles machen, Teller und Tassen holen oder vielleicht sogar noch Kuchen backen, aber eines weiß ich: Es wird von allem gleich ausreichend geboten werden können. Ich freue mich, es ist schön, dass so viele da sind.“

Sein besonderer Gruß galt den Kirchenvertretern, Pastorin Katja Nolting sowie den Pfarrern Ulrich Bahlmann und Herbert Graf von Merveldt. Lob und Dank zollte Wimberg den Damen der Katholischen Frauengemeinschaften (kfd) aus Altenoythe, Friesoythe und Neuscharrel, die sich für die Bewirtung der Senioren mit Kaffee und Kuchen engagierten.

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Für Unterhaltung sorgten die Mehrenkamper Dorfmusikanten. Sie brachten die Menschen in Stimmung. Zum anderen sorgte eine Tombola, bei der Präsentkörbe, Schinken, Wurst und andere Sachpreise gewonnen werden konnten, für Kurzweil. Das Los für die Tombola bekamen die Senioren geschenkt. Ein Höhepunkt des Seniorennachmittags war die Auszeichnung von Johannes Marks aus Kampe mit dem Wappenteller in Zinn der Stadt Friesoythe. Geehrt wurde Marks für seine 50-jährige ehrenamtliche Tätigkeit beim SV Kampe.

Wimberg erinnerte daran, dass Marks 1946 den SV Reekenfeld mitbegründete und hier 13 Jahre die Jugendbetreuung in Händen hatte. Vor 50 Jahren gründete er, nachdem er seinen Wohnsitz in Kampe genommen hatte, den SV Kampe mit. Er übernahm das Amt des Schriftführers, die Betreuung der 1. Herrenmannschaft und wurde Schiedsrichter für den SV Kampe.

Nach dem Tod des 1. Vorsitzenden führte er für zehn Jahre die Amtsgeschäfte des Sportvereins. Er war Vereinskassierer, gehörte zehn Jahre dem Vorstand der Schiedsrichtervereinigung Nord an und sieben Jahre dem Vorstand des Schiedsrichterausschusses Cloppenburg. Er hat Spiele bis zur Bezirksliga gepfiffen und ist seit der Vereinsgründung bis heute der Schiedsrichterobmann des SV Kampe.

Bis vor zwei Jahren hat der heute 83-jährige Marks noch aktiv Spiele als Schiedsrichter geleitet. Wimberg lobte auch, dass er wesentlichen Anteil am Bau der Sportlerheims und der Sportplätze habe. Neben Urkunde und Zinnteller gab es auch Blumen. Dank zollte Marks seiner Ehefrau Veronika, mit der er vor wenigen Wochen das Fest der Diamantenen Hochzeit feierte und die aus Krankheitsgründen nicht anwesend sein konnte. Sie habe ihm Folgendes mit auf dem Weg gegeben: „Hans gao nich fort inn’e Wirtschaft und geiht de eenen achter de Binde, frei die man still.“

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