Handorf /Langenberg /Bösel „Die Stimmung ist gut“, sagt Lagerleiter Andreas Fennen, der gemeinsam mit Jan-Dirk Kleymann und Oliver Bent das 50. Zeltlager der Messdienergemeinschaft Bösel in Handorf-Langenberg (Landkreis Vechta) leitet. Auch wenn Petrus mit vielen Regenduschen bisher Dauergast im Zeltlager war, ist gute Laune bei den 108 Teilnehmern und 38 Betreuern Trumpf. Die Böseler haben ihre Zelte auf dem Gelände des dortigen Schützenvereins aufgeschlagen. „Der Platz ist hoch gelegen, das Wasser kann gut abfließen“, sagen die Verantwortlichen. Die Betreuer sind alle aktive oder ehemalige Oberministranten.

Über 60 Kilometer

Bevor die Messdiener nach dem Reisesegen am 26. Juni ins Zeltlager gestartet sind, musste kräftig gestrampelt werden. Denn es galt, eine mehr als 60 Kilometer lange Strecke mit dem Fahrrad zu bewältigen. Natürlich gab es genügend Pausen unterwegs, eine größere wurde bei Schwichteler eingelegt, wo gegrillt wurde. Am Ziel angekommen, wurden die Zelte, die von einem Vortrupp schon aufgebaut worden waren, bezogen.

Das Lagerleben beginnt am Morgen mit Musik. Das Morgenlied „Guten Morgen“ holt die Mädchen und Jungen aus ihren Zelten. Nach dem Waschen steht das gemeinsame Frühstück an. Mit Flo Sprock, Raphael Rolfes, Steffen Aumüller, Christopher Rolfes und Pascal Wienken sind gleich fünf Betreuer für die Küche zuständig. Die Speisen wie zum Beispiel Pizza, Spaghetti Bolognese, Fisch, Kartoffelpuffer werden lecker zubereitet und schmecken den Lagerteilnehmern.

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Auf die Jugendlichen wartet in diesen Tagen ein attraktives Programm. Da gab es bereits Fantasy-Spiele, die an „Harry Potter“ oder an das Thema „Piraten“ angelehnt waren. Ein Fotogeländespiel wurde gut angenommen und eine Fahrradrally führte durch Wald und Flur. Bei einer Tagesfahrt zum Heidepark Soltau kann die Schwindelfreiheit in den Karussells getestet werden. Die Eltern, Großeltern und Geschwister sind zu einem Elternabend eingeladen. Nach der Feier der Heiligen Messe haben die Kinder Gelegenheit, ihren Verwandten das Lagerleben zu zeigen.

Überfälle abgewehrt

Natürlich durfte auch eine Nachtwanderung nicht fehlen. „Schön sind die abendlichen Lagerrunden am Lagerfeuer“, sind sich alle einig. Hier wird gemeinsam gesungen und es werden Geschichten erzählt. Nachts gehören Überfälle dazu, bereits mehrfach haben die Böseler ihren Lagerwimpel erfolgreich verteidigt.

Da ein Jubiläum gefeiert wird, sind auch alle ehemaligen Leiter und Betreuer zum Besuch des 50. Zeltlagers der Messdienergemeinschaft Bösel eingeladen worden. Viele sind der Einladung in den vergangenen Tagen gefolgt.

Noch bis diesen Donnerstag, 6. Juli, sind die Mädchen und Jungen in Handorf-Langenberg und genießen das Lagerleben. Dann geht es wieder mit dem Fahrrad in Richtung Bösel, wo sie am frühen Abend erwartet werden. Ein Nachtrupp wird dann die Zelte abbauen und einlagern – bis zum 51. Zeltlager 2018.

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