Wittensand Der Böllerverein „Widerhall“ hat am Sonnabend zum zehnten freien Böller- und Schützenfest nach Wittensand eingeladen. Bereits am späten Nachmittag hatten sich die Wittensander Böllerbuben unter ihrem 2. Vorsitzenden Markus Schulte auf dem Hof Waden in Wittensand getroffen, um ihren noch amtierenden Schützenkönig Berthold Lucassen, der in der Bauerschaft Utende wohnt, gebührend zu empfangen.

Unter musikalischer Begleitung des Spielmannszuges Ostrhauderfehn setzte sich der Festmarsch mit dem noch amtierenden Königspaar Berthold Lucassen und Birgit Lucassen durch die Bauerschaft in Bewegung. Nach dem Festmarsch ging es zum Dorfgemeinschaftshaus, wo ausgiebig gefeiert wurde.

Eingeleitet wurde das Fest mit drei kräftigen Kanonenschlägen aus der Böllerkanone des Vereins. Willkommen hieß Schulte auch die Abordnungen des Schützenvereins „Gut Ziel“ Strücklingen, der Schützenkameradschaft „Friesenkönig Radbod“ Bollingen-Bibelte und die Schützen aus Idafehn mit ihren Königshäusern.

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Nicht mit Luftgewehr, Kleinkaliber oder Armbrust wurde dann um die Königswürde gekämpft, sondern mit einer Zwille. Als Munition dienten Steinchen. Das Schießen auf den Adler eröffnete König Berthold Lucassen. Und während auf dem Schießstand sieben Königsanwärter schossen, konnte auch mit der deutschen Nationalmannschaft mitgefiebert werden. Denn das Spiel gegen Italien wurde auf Bildschirmen und einer Großleinwand übertragen.

Nach den Vorstellungen der Böllerbuben sollte der Adler möglichst vor Beginn des Viertelfinalspiels fallen; aber er erwies sich als zäh. Unzählige Kieselsteine feuerten die Böllerbuben auf den Adler ab. Das Spektakel, das von vielen Schaulustigen beobachtet wurde, dauerte insgesamt fast vier Stunden. Schließlich sicherte sich Tobias Bollen die Königswürde. Zahlreiche Gratulanten gratulierten dem neuen König zu seinem Erfolg.

Schulte rief den neuen Schützenkönig von Wittensand aus, der jetzt für ein Jahr die Wittensander Böllerbuben und Schützen regiert. Mit dem neuen König wurde im Festzelt der Bauerschaft Wittensand das Böller- und Schützenfest bis in den frühen Sonntagmorgen hinein gefeiert.

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