SCHARREL Aus dem Lampenfieber dürfte Erleichterung geworden sein. Die Premiere am Wochenende war ein voller Erfolg.

Von Wilhelm Hellmann SCHARREL - Eine Glanzleistung zeigten die Laienspieler der „Spälkoppel“ bei ihren ersten Aufführungen am Wochenende im Bonifatiushaus. Nach der gut besuchten Premiere am Sonnabendabend, war das Bonifatiushaus auch am Sonntagnachmittag bei der Seniorenvorstellung mit Kaffee und Kuchen, den die Kolpingfamilie servierte, ausgebucht. Gezeigt wurde das Stück „Verdreihte Verwandtschaft“, ein plattdeutsches Lustspiel in drei Akten.

Das Publikum machte von Beginn an toll mit und spendete immer wieder Beifall. Dafür sorgten nicht zuletzt die resolute und wortgewandte Zeitungsfrau Jule Schnackfatt (Kerstin Hesenius), Großknecht Jochen Bruusbort (Heinrich Pörschke), die „Grootdeern“ Trine (Margret Göken) und die „Lüttdeern“ Friedel (Annette Schmidt).

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Ort der Handlung dieses Lustspiels ist ein norddeutsches Dorf im Jahr 1955. Jörn Steen (Stefan Vocks), der „Buur“ vom Steenhoff, ist nach Jahren aus der Großstadt auf den Hof zurückgekehrt. Mitgebracht hat er die „uptakelte Großstadtdeern“ Lore (Silvia Schade), mit der er sich verlobt hat. Für den Bauern zählen seither nur noch „Leben in Saus und Braus“ und seine Verlobte. Den Hof vernachlässigt er so sehr, dass die Pleite droht.

Lore, der man im Dorf schon nachsagt, dass sie den „halben Steenhoff um ihren Hals trägt“, will alles nur vom Feinsten haben. Die Arbeit müssen derweil Jochen, Trine sowie Friedel verrichten. Dass der Hof vor der Pleite steht, kommt dem Grundstücksmakler Adelbert Speck (Ansgar Dockmann) gerade recht. Er wittert sein Geschäft. Doch zum Glück gibt es Harm Klausen (Oliver Göken), ein benachbarter Jungbauer, der seinem Freund Jörn helfen möchte.

Alle Spieler zeigten bei der Premiere gute Leistungen. Lob gilt auch den Regisseuren Hans Thoben und Karl-Heinz Burdorf, die mit dem Lustspiel erneut den richtigen Riecher bewiesen haben. Dafür, dass keiner der Spieler ins Stocken geriet, sorgte Maria Auts als „Topustersche“.

Weitere Aufführungen gibt es am Sonntag, 16. Januar, und am Sonnabend, 22. Januar, um 19.30 Uhr im Bonifatiushaus in Scharrel.

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