STAPELFELD Feuerkörbe, Fackeln und zahllose Windlichter tauchten die Stapelfelder Gärten am Sonnabendabend in ein geheimnisvolles Licht und boten so den idealen Rahmen für „Die lange Mittsommernacht“. Zwanglos flanierten die zahlreichen Gäste durch das großzügige Außengelände der Katholischen Akademie Stapelfeld, suchten sich einen gemütlichen Sitzplatz, unterhielten sich oder ließen nur den Blick über die liebevoll gestalteten Themengärten schweifen.

Die Band „Blues up Platt“ bewies, dass Plattdeutsch und Bluesmusik perfekt harmonieren. Lars-Luis Linek (Mundharmonika und Gesang) und Wolfgang Timpe (akustische Gitarre und Gesang) sorgten mit ihren eingängigen Rhythmen und witzigen bis nachdenklichen Texten auf Platt für beste Unterhaltung. Unterdessen machten es sich die Gäste mit einem Glas Wein gemütlich und stärkten sich mit Steaks und Bratwurst vom Grill. Mit skandinavisch-irischer Folk-Musik begeisterte das Trio „Strömkarlen“ sein Publikum, und Heinrich Siefer und seine „Schrieverslüe“ von der Plattdüütsch Warkstäe präsentierten das biblische „Hohelied“ in einer plattdeutschen Version. Musikalisch unterstützt wurden sie dabei von dem Duo „Marsaleko“ mit Heiko Fabig und Martina Becker.

Die Organisatoren der langen Mittsommernacht hatten auch in diesem Jahr wieder ein abwechslungsreiches Programm zusammengestellt, bei dem sich die Besucher je nach Laune unterhalten lassen konnten oder auch selbst aktiv werden konnten. Heinrich Dickerhoff zeigte Interessierten den Umgang mit Pfeil und Bogen. Mit Begeisterung und ein wenig Stolz reagierten die Schützen, sobald ihr erster Pfeil mit einem Zischen über das Gelände flog und in der Zielscheibe landete. Katharina Janssen wies die Besucher in die Kunst der Aquarellmalerei ein. Mit Blick auf die in voller Blüte stehenden Rosenbeete entstanden zahlreiche kleine Kunstwerke.

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Ein ganz besonderes Erlebnis war der Auftritt von Kirsten Braunseis, die mit ihrem „Feuerzauber“ die Besucher verzauberte. Mit brennenden Keulen und Reifen präsentierte sie eine sehenswerte Show und tauchte die einbrechende Dämmerung in den Stapelfelder Gärten in ein flackerndes Licht. Lothar Kempe hingegen lud in die Jurte im Obstgarten ein und nahm seine Zuhörer mit in die fantasievolle Welt der Märchen.

Bernd Köster und Oleg Schukowski erklärten den interessierten Besuchern, wie ihre Kunstwerke aus Ton und Stein entstehen. Marion Schouten zeigte wie mit wenigen Handgriffen wunderschön arrangierte Blumensträuße entstehen können, und Barbara Siedler präsentierte mit ihrem Team die traditionelle Kunst des Spinnens und zeigte eine Auswahl ihrer farbenfrohen und aufwendig gestalteten Quilts.

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