Friesoythe Angefangen hatte alles mit einer kleinen Sprechstunde in der Woche, erinnert sich Gerda Spieker vom Ambulanten Hospizdienst der Malteser in Friesoythe. Für diese beiden Stunden wurde ihr vom St. Marienstift ein Büro im Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) zur Verfügung gestellt. Ziel sollte sein, dass sich Patienten und Angehörige über Hospizbegleitung informieren konnten.

Das ist jetzt genau zehn Jahre her, und die Hospizarbeit steckte in Friesoythe noch in ihren Anfängen. Doch schon damals erkannten die Verantwortlichen von Marienhospital, Altenpflege und Sozialstation gemeinsam mit dem Hospizdienst das wichtige Zusammenspiel zwischen den Pflegeeinrichtungen und der Hospizarbeit. Also wurde ein Kooperationsvertrag unterschrieben.

Der Bedarf an Hospizangeboten, sei es Sterbebegleitung oder Trauerarbeit, stieg permanent – und ebenso die Zusammenarbeit zwischen den Kooperationspartnern. 2010 wurde im 1. Stock des MVZ ein festes Büro eingerichtet. „Die Vermittlung ambulanter Hospizbegleitungen und die stationären Begleitungen im Krankenhaus sind merklich angestiegen“, sagte Koordinatorin Gerda Spieker am Dienstag während einer kleinen Feierstunde, an der Vertreter der Kooperationspartner teilnahmen, und führte vor allem die räumliche Nähe aller beteiligten als großes Plus an. Außerdem würden die Palliativärzte mit dem Hospizdienst enger zusammenarbeiten und dem Personal und den Patienten mehr Verständnis für Hospizarbeit und Palliativpflege nahebringen.

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„Der Hospizdienst ist in den vergangenen zehn Jahren enorm gewachsen und bildet ein festes Angebot in den Einrichtungen des Marienstiftes“, sagte Geschäftsführer Bernd Wessels. Er sprach von einer gelungenen Zusammenarbeit, die man noch weiter vertiefen wolle.

Heute besteht das Hospizteam aus drei hauptamtlichen Koordinatorinnen (Gerda Spieker, Marlies Steenken und Karin Kellermann), dem Malteser-Stadtbeauftragten Dr. Günter Meschede sowie rund 40 ehrenamtlichen Helfern. Im MVZ haben sie zwei Büroräume, was bei weitem nicht ausreicht. Bernd Wessels versprach eine räumliche Verbesserung, sobald das neue Gesundheitszentrum an der Marienstraße fertig sei.

Mitte Januar ist rund um die alte Vikarie Baustart. Nach Fertigstellung des Gebäudes, geplant ist Frühjahr 2018, werden dort auch die Bereiche Buchhaltung und Personal, die sich jetzt noch im siebten Stock des MVZ befinden, untergebracht. Dann kann der Hospizdienst das freiwerdende Stockwerk beziehen.

Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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