FRIESOYTHE FRIESOYTHE/KRF - Den Amerikanern einen Schritt voraus sind die jungen Leser der katholischen öffentlichen Bücherei der St.-Marien-Pfarrgemeinde Friesoythe, sie feierten das Halloween-Spektakel nicht wie jenseits des Atlantischen Ozeans am 31. Oktober, sondern zu Beginn der Herbstferien.

21 Mädchen und Jungen des dritten Schuljahres nahmen daran teil und verbrachten als Geist, Skelett oder Hexe kostümiert eine Nacht mit vielen Aktionen sowie Nervenkitzel und Spannung pur in der Bücherei verbringen. „Dieses Erlebnis hätten gerne viel mehr Kinder gehabt, doch war die Spaßnacht sehr schnell ausgebucht“, erzählt Bibliotheksleiterin Birgit Meyer-Beylage. Die Bibliothek war wie ein Spukschloss geschmückt.

Nachdem die Schlafplätze zwischen den Bücherregalen eingerichtet worden waren, wurde im St.-Franziskus-Haus gemeinsam Abendbrot gegessen. Für die gute Küche sorgten Maria Eismann und Maria Hillebrand, die wie die Betreuerinnen mit Ursula Strunk, Elisabeth Kleene und Jutta Schwarzer alle zum Helferteam der Bibliothek gehörten. Mit dem Abendbrot hatten sich die kleinen „Kobolde“ für eine lange, Abenteuer versprechende Nacht gestärkt. Spielpädagogin Heidi Schwantje stimmte langsam auf die anstehende Gruselnacht ein. Auf dem Spielplan stand eine Gespensterprüfung, simuliertes Spuken auf einem imaginären Dachboden, das Singen von Gespensterliedern, und bei einem unheimlichen, mit merkwürdigen Fragen gespickten Bingospiel konnten Süßigkeiten gewonnen werden.

Von Birgit Meyer-Beylage und ihrem Helferteam wurden Spukgeschichten vorgelesen, die für eine spannende, unheimliche Atmosphäre sorgten. Birgit Meyer-Beylage betonte: „Die Halloween-Nacht ist nicht nur Spaß, sondern die Kinder sollen die Bibliothek kennenlernen, Schwellenängste überwinden und durch die spannenden Geschichten zum Lesen animiert werden“.

Bei der Nachtwanderung unter Führung von Stadtjugendpfleger Matthias Wekenborg über dunkle, wenig beleuchtete Straßen und durch den Stadtpark wurde es doch etwas unheimlich. Doch am Ende erwiesen sich die Mädchen und Jungen als richtig tapfer und bestanden die Mutprobe, alleine oder zu zweit ein Stück durch den Stadtpark zu gehen.

Auf dem Rückweg wurde noch vor der St.-Marien-Kirche gesungen, bevor man ins Franziskushaus zurückkehrte. Als die Kinder aus der kühlen Herbstluft in die wohltemperierte Bibliothek kamen, wurden sie zusehends müder und schliefen in ihren Schlafsäcken schnell ein. Bevor es am anderen Morgen nach Hause ging, wurde gemeinsam gefrühstückt. Die Kleinen waren von der vorgezogenen Halloween-Nacht so begeistert, dass sie am liebsten alle Bücher mit Spukgeschichten mitgenommen hätten.

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