CLOPPENBURG Aus allen Nähten platzte die Aula des Clemens-August-Gymnasiums am Sonntag. Grund dafür war das erste Volksliederkonzert mit dem Kirchenchor Sankt Andreas, dessen Kinderschola und dem Kinder- und Jugendchor Emstekerfeld unter der Leitung von Karsten Klinker. Die Stuhlreihen waren schnell gefüllt und im Vorraum der Aula wurden weitere Stühle aufgestellt, bevor die Erwachsenen zum „Krug im grünen Kranze“ ansetzten.

Die Hoffnung, mit der Volksmusik den Geschmack vieler Leute zu treffen, wie es Moderator Wilhelm Ruhe zu Beginn formulierte, ist Gewissheit geworden. Bei der Zusammenstellung des Programms hätten Chöre darauf geachtet, Lieder auszuwählen, die eigentlich jeder kennen müsse. Auch dieser Ansatz gefiel den rund 300 Freunden der Volksmusik. So beendete der Kirchenchor den ersten Abschnitt, der sich dem Thema Trinken und Wandern widmete, mit „Das Wandern ist des Müllers Lust“.

Für das „Federvieh“ waren die beiden Kinderchöre zuständig: „Alle Vögel sind schon da“, „Vogelhochzeit“ und „Wenn ich ein Vöglein wär“ brachten sie gemeinsam ihren Fans ins Gedächtnis. Bei ihrem zweiten Einsatz texteten sie „Grün, grün, grün, sind alle meine Kleider“ kurzerhand um in „Bunt, bunt, bunt“ – weil das Publikum eben bunt gekleidet war –, und bedankten sich so bei den zahlreichen Besuchern. Diese wiederum bedankten sich bei den Akteuren mit Applaus. Den gab’s für die kleinen Solisten genauso wie für Maria Wilke, Christa Groth, Andrea Wynhofen, Bernd kl. Siemer und Franz-Josef Wurm.

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Dass das Konzert nicht mit „Kein schöner Land“, das Besucher und Chor gemeinsam anstimmten, zu Ende gehen würde, ahnte wohl jeder. „Rein zufällig haben wir noch ein oder zwei Lieder dabei“, sagte Ruhe lächelnd und kündigte „Die Erde ist schön, es liebt sie der Herr“, eigens arrangiert von Klinker, an. Ein Nachmittag, der fortgeführt werden sollte.

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