CLOPPENBURG Viktor Wilhelm debütierte am Schifferklavier. Den Wechsel im Chorgesang empfanden die Besucher als angenehm.

Von Bodo Meier CLOPPENBURG - „Singen ist im Chor am schönsten!“ Um das zu beweisen, traten gleich drei Chöre am Sonntag auf die Bühne der Aula des Clemens-August-Gymnasiums: der Frauenchor Cloppenburg, der Männergesangverein (MGV) Cloppenburger Liederkranz und der Shanty-Chor „Knurrhähne“.

Zum „Bunten Liederabend“ begrüßte Claus Schomakers zahlreiche Gäste mit der Definition zum Thema Liedgut. „Singen ist die Kunst, die Stimmbänder so in Schwingungen zu versetzen, dass die Trommelfelle der Zuhörer verzückt vibrieren“, sagte der Vorsitzende des Liederkranzes. Das sei das Ziel des Abends – und das ist den Chören auch gelungen.

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Nach dem gemeinsamen Start mit Frauenchor und Liederkranz unter der souveränen Leitung von Karsten Klinker verließen die Damen die Bühne. Und die Herren legten mit „Funiculi“ und dem Schifferlied vor. Als Solist trat Franz-Josef Wurm mit dem „Capri-Fischer“ vor seine Sangeskameraden und erhielt dafür seinen Lohn: Applaus. Für den MGV moderierte Wilfried Oelmann.

Nach den drei Liedern trat die Vorsitzende des Frauenchores, Inge Wempe, ans Mikrofon, um gleich zu ziehen. Sie kündigte, passend zum Mozartjahr, die „Kleine Nachtmusik“ an. Der erste Sangesabschnitt, der „Wach auf, meins Herzens Schöne“ und „Barcarole“ hören ließ, endete mit einem Solo von Doris Lehmann. Sie brillierte mit dem „Ständchen“ von Franz Schubert. In die Pause schickte der MGV die Musikfreunde mit dem Evergreen „La Paloma“.

Mit Liedern von der Waterkant von den „Knurrhähnen“ ging es in die zweite Hälfte des Konzertes. Die Rolle des „Kapitäns“ übernahm Franz Werner, und am Schifferklavier debütierte Viktor Wilhelm. Der Wechsel zwischen den einzelnen Chören wurde von den Zuhörern als angenehm empfunden. Auch die auflockernden Gedichte von Josef Dahlinghaus auf Platt bereicherten den bunten Abend.

Den Auftritt der drei Chöre, die zum ersten Mal gemeinsam auf der Bühne standen, sieht Inge Wempe als möglichen Beginn einer neuen Tradition im Veranstaltungskalender.

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