BARßEL Mit gleich sechs weiteren Aufführungen wird die plattdeutsche Theatergruppe der Kolpingfamilie Barßel ihr neues Stück „Nee, nich nochmaol so een Nacht“ das Barßeler Publikum begeistern. Schon die Aufführung am vergangenen Sonntag war gut besucht: In der Aula im Schulzentrum Barßel sahen 200 Besucher die Komödie von Erika Elisa Karg, übersetzt ins Plattdeutsche von Günter Drewes.

Freuen dürfen sich die Gäste auf drei turbulente Theaterakte mit reichlich Verwicklungen und Verwirrungen. Im Zentrum der Geschichte steht Trudi Ackermann, eine Paraderolle für Laiendarstellerin Heike Westerkamp. Trudi ist Mittel-, Dreh- und Angelpunkt bei den Ackermanns. Ohne sie läuft nichts, auch nicht das Vereinsfest der örtlichen Feuerwehr.

Da wird noch in letzter Minute gebügelt, gebacken und organisiert. Wäre da nicht Trudis Mann Alfred, Kassierer der Feuerwehr, dem die Vorbereitungen über den Kopf zu wachsen scheinen. Hier ist Georg Hoffbuhr, selbst aktiver Feuerwehrmann in Barßel, in der Rolle in seinem Element. Das „Urgestein“ der Theatertruppe überzeugt mit Komik, Gestik und Textsicherheit. Bei seinen Problemen können ihm auch die Söhne Michael (Thomas Dierks) und Dieter (Thomas Pekeler) nicht helfen. Sie haben ihre eigenen „Problemchen“, sei es ein Berg Wäsche oder der „Knatsch“ mit Freundin Anita (Fenja Niemeyer).

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Zu allem Überfluss hat auch noch „Opa“ seinen „großen Auftritt“, nicht nur beim Festabend, sondern auch bei den Frauen. Hier geht Johannes Loots einmal mehr in seiner Rolle auf. Da taucht gerade sein früherer Kurschatten, die berühmt-berüchtigte „rote Rita“ (Romy Hoffbuhr) bei Ackermanns auf. Und auch Zita (Ursula Hillebrand), eine alte Schulfreundin von Trudi, sagt ihren Besuch an. Zita oder Rita? Alfred junior oder senior? In den turbulenten Stunden der Nacht des Vereinsfestes kann es da schon mal zu Verwechslungen kommen.

Zu allem Überfluss müssen in der Festnacht verschiedene Kommandos der Feuerwehr verschwundene Personen und Vereinskassen aufspüren. Das treibt nicht nur Trudi an den Rand eines Nervenzusammenbruchs.

Wilfried Böhning, Gregor Hibben, Markus Bergmann, Josef und Bernhard Kreke, Manfred Schröder, Franz-Josef Bergmann und Stefan Westerkamp sorgten für die Bühnengestaltung, Requisite, Licht und Ton. Roswitha Deters half als Souffleuse bei kleinen Unsicherheiten, und Sandra Bergmann und Elsbeth Schröder waren für die Maske verantwortlich. Regie führen Monika Böhning und Helga Loots.

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