Der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup hatte zusammen mit der Katholischen Frauengemeinschaft (KFD) zur Krippenbesichtigungsfahrt eingeladen. Über 40 Heimatfreunde machten sich auf den Weg, um die beiden Krippen in Löningen und Essen zu besichtigen.

In der Löninger Pfarrkirche St. Vitus wurden die Gäste von Anneliese Lüsse begrüßt, die dann den Aufbau der Krippe und die Symbolik der einzelnen Figuren anhand von Bibelzitaten skizzierte und auf einige Besonderheiten verwies. Anschließend informierte sie die Gäste zudem über die Löninger Pfarrkirche, die zu Anfang des 19. Jahrhunderts erbaut wurde und die größte katholische Hallenkirche Deutschlands ohne Stützsäulen ist. Der Hochaltar stand ursprünglich in der Altenoyther Kirche. Nur ein Jahr überlebte der erste Löninger Kirchturm, bevor er wohl aufgrund von Baumängeln einstürzte. Der jetzige Turm wurde später errichtet.

In Essen berichtete Pfarrsekretär Norbert Blankmann, dass die dortigen Krippenbauer bereits zum ersten Advent einen Teil der Krippe aufgebaut hatten und nach und nach weitere Personen und Tiere hinzufügten, bis schließlich an Weihnachten das Gesamtbild vorhanden war. So soll in der Adventszeit die Vorbereitung auf das große Fest symbolisiert werden. Die ehemals kleine Krippe wird auch heute noch ständig erweitert und hat mittlerweile eine stattliche Größe erreicht. Zur St.-Bartholomäus-Kirche führte er aus, dass sie 1870 erbaut wurde und die Fenster von den Mitgliedern der zugehörigen Bauerschaften gestiftet wurden.

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Eine für sie unvergessene Krippenfahrt erlebten die Senioren der St.-Marien-Gemeinde Friesoythe. Im voll besetzten Bus fuhren 60 Senioren nach Vechta-Oythe zur Mariä-Himmelfahrt-Kirche. Man feierte zu Beginn einen Gottesdienst mit dem Weihbischof Wilfried Theising, Pfarrer Herbert Graf von Merveldt und Diakon Heinz Wübben. Nach dem Gottesdienst erklärte man die wunderbare Krippe. Pfarrer Graf von Merveldt erwies sich als guter Reiseleiter, da er den Ort Oythe seit seiner Kindheit kennt. Er war hier bereits als Messdiener tätig und erfuhr hier auch seine Berufung zum Priester. Auch konnte er vieles über die Kirche berichten.

Nach dem Gottesdienst wurde zur Kaffeetafel eingeladen. Auch der Weihbischof nahm die Einladung an. Er ist übrigens auch ein begeisterter Freund der Oyther Kirche und der dort stattfindenden Fronleichnamsprozession, die für die Schmückung der Straßen und Wege über die Grenzen bekannt ist. Abschließend bedankte sich Diakon Wübben beim Weihbischof, dass er sich trotz seines vollen Terminkalenders die Zeit genommen hatte, den Gottesdienst mit den Senioren zu feiern. Schön war auch zu hören, dass der Bischof während der Weihnachtszeit alle Kirchen der St.-Marien-Gemeinde besucht hatte.

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