Thüle Fest in der Hand der Jecken und Narren ist am vergangenen Samstagabend der Saal im Gasthof Sieger in Thüle beim Frühjahrskonzert des Musikvereins Thüle gewesen. War im Jahr zuvor noch „Mallorca-Feeling“ das Motto des Konzertes, so lautete es jetzt „Karneval“. Nicht nur die Musikanten des Vereins hatten sich in ihrem Outfit darauf eingestellt, sondern auch die Besucher in dem bis auf den letzten Platz besetzten Saal.

Die Kostümierung kannte keine Grenzen und die völlig losgelassene Narrerei der Gäste natürlich auch nicht. Dazu trug sicherlich auch der von den Musikanten zubereitete Hexentrank und Krötenschleim bei. Gleich von Beginn des Konzertes an ließen die Musiker keinen Zweifel daran, dass nicht nur im Rheinland, sondern auch im beschaulichen Thüle geschunkelt, getanzt und gefeiert werden kann, was das Zeug hält.

Die Besucher freuten sich über Jecken, lustige Tänze, Büttenreden und fetzige Rhythmen der Musikanten um Dirigent Raphael Rötzer. Vier Stunden lang wurde Musik und Gesang vom Feinsten geboten. Witzig und amüsant moderierte Friedrich Rottmann den Karnevalsabend und brachte die grandiose Stimmung mit den Worten „Das höchste der Gefühle, ist das Publikum in Thüle“ auf den Höhepunkt.

Die Musiker ließen es auf der Bühne so richtig krachen, wovon sich der gleich nebenan platzierte Elferrat mit Sitzungspräsident Ludwig Meyer sichtlich anstecken ließ. Als erster Narr stieg Robert Kuhlen die Bütt. Er meinte: „Mein Liebesleben ist wie Cola. So Süß. Nee: erst lecker, dann light und dann Zero“. Als Professor hatte Heiner Wreesmann die Lacher auf seiner Seite. In seinem sehr lustigen Vortrag bekamen die Urthüler ihr Fett weg. Aber auch die Bewohner der benachbarten Orte zog Narr Wreesmann sehr pointiert durch den Kakao. Mit einem Poetry-Slam-Beitrag über die Neufassung der Geschichte Max und Moritz sorgte Hildegard Kuhlenin bei der Bütt für lachenden Gesichter.

Für weitere Stimmung im Thüler Narrenhaus sorgte Olaf Brünen mit seinem Song „Rock mi“. Beim Auftritt der Landjugend als Tanzgirls blieb kein Auge mehr trocken. Mit dem Werkzeugkistensong begeisterten Doris und Fabian Plaggenborg, Martin Brünen, Markus Roter, Henrik Eilers und Stefan Eilers die Narren. Der Musikverein brillierte mit Stücken wie „Verdammt ich lieb dich“ oder „1001 Nacht“. Bei den Stücken „Jonny Däpp“, beziehungsweise „Cordula grün“, gab es beim Narrenvolk kein Halten mehr.

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