FRIESOYTHE FRIESOYTHE - Die Laienschauspieler des Friesoyther Theatervereins begeisterten bei der Premiere des plattdeutschen Theaterstücks „Smoortaal un Swartbroot“ ihr Publikum. Wie gewohnt spielten die Akteure vor voll besetztem Haus auf der Bühne der Realschule. Die Darsteller boten eine gelungene Aufführung, wie der Szenenapplaus und die vielen Lacher des Publikums immer wieder unterstrichen.

Die Bühnenroutiniers spielten mit perfekter Mimik und Gestik. Die Rollen des von Helmut Schmidt aus Ostfriesland geschriebenen Dreiakters waren den Schauspielern wie auf den Leib geschnitten. Dass mit Heiner Wessels und Stephan Kösters zwei absolute Neulinge auf der Bühne standen, war den beiden nicht anzumerken. Das Team spielte wie aus einem Guss.

Zum Inhalt: Die beiden Brüder Erich und Hermann Wilken betreiben neben einem Lokal eine Aalräucherei. Sie mimen die biederen Fischer, haben es aber faustdick hinter den Ohren: Erich hat ein Techtelmechtel mit Frieda Wilken (Mechthild Grunert), der Frau seines Bruders. Sie ist für die Liebe empfänglich, doch auch eine knallharte Geschäftsfrau, die den Betrug von Erichs Ehefrau Alma (Margret Wellmann) aufdeckt.

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Silvia (Hille Wellmann), ihre Tochter und Uli (Heiner Wessels), der Sohn von Frieda, spielen das unglücklich verliebte Paar, das sich nicht „haben“ kann, da sie Kusine und Vetter sind, so perfekt, dass die Zuschauer diese unglücklichen Umstände nachempfinden können.

Ulis Freund Heino Richter (Stephan Kösters) und Meike Hansen (Anika Lindner), die als zufälliges Unfallopfer in die Gaststube der Wilkens kommen, spielen absolut perfekt das schüchterne Liebespaar, das sich seine gegenseitige Zuneigung gesteht. Tini Martens (Doris Berndmeyer) als resolute Nachbarin ist einmal mehr das Enfant terrible auf der Bühne, die am Ende in ihrer burschikosen Art aber mit Seele alles perfekt ordnet.

Regisseur Wolfgang Niehaus freute sich über die gelungene Premiere: „Alles ist optimal gelaufen.“ Besonderes geleistet hat auch Maskenbildnerin Monika Olliges, sie setzte gemeinsam mit den Bühnenbildnern Gerd Plaggenborg, Thomas König und Heiner Wessels das i-Tüpfelchen auf das Stück.

Wer das Theaterstück noch nicht gesehen hat, sollte dies unbedingt nachholen. Zwei Aufführungen am Sonnabend, 24. und am Sonntag, 25. März, jeweils 19.30 Uhr, können noch besucht werden.

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