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Tange /Barßel Lustig, amüsant und komödienhaft. So kennt man die Laienschauspieler der „Tanger Speelköppel“ des heimischen Ortsbürgervereins. Und das nun schon seit genau 30 Jahren, und so feiert die Spielschar nun in diesem Jahr ein kleines Bühnenjubiläum. Diesmal wagen sich die Laiendarsteller auf die Bretter der Bühne mit dem lustigen plattdeutschen Dreiakter „Verdreihte Verwandtschaft“ von Erhard Asmus. Die Premiere ist am 20. Januar um 20 Uhr im Tanger Dörpshus. An diesem Tag sind auch alle ehemaligen Laiendarsteller der Speelköppel bereits um 18 Uhr zu einer kleinen Jubiläumsfeier im Tanger Dörpshus eingeladen.

Termine und Kartenvorverkauf

Neben der Premiere am Samstag, 20. Januar, wird am Freitag, 26., Samstag, 27., und am Dienstag, 30. Januar, gespielt.

Die weiteren Abendvorstellungen im Februar finden am 2., 3., 6., 9., 10., 13., 16., und 17. Februar statt. Beginn ist jeweils um 20 Uhr.

Außerdem wird an den vier Sonntagen 21. und 28. Januar sowie 4. und 17. Februar eine zusätzliche Nachmittagsaufführung stattfinden. Beginn ist jeweils um 14.30 Uhr.

Karten können im Vorverkauf bei Christa Staffa unter Telefon  04499/472 bestellt werden.

Schon seit Wochen und Monaten laufen die Proben für die neue Aufführung. „Wir haben schon jetzt einen sehr guten Zuspruch an Besuchern“, sagte Christa Staffa, Vorsitzende des Ortsbürgervereins. Sie hatte damals die Idee, die heutige „Tanger Speelköppel“ ins Leben zu rufen. Gleich die erste Aufführung „Petrus givt Urlaub“ war ein voller Erfolg. „Heute stehen unsere Laienschauspieler insgesamt in der Saison 17 Mal auf den Brettern der Bühne. Wir können stolz auf unsere Theatergruppe sein“, so Staffa.

In den 30 Jahren sorgten weit über 30 Spieler dafür, dass die Lachmuskeln der Besucher immer wieder stark strapaziert wurden. Viele junge Menschen hätten den Weg auf die Bühne gefunden, und die Tanger Spielschar genießt über die Gemeindegrenzen hinaus einen guten Ruf.

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Das Urgestein der Truppe, Gottlieb Hasselder, erinnert an die Anfänge der Schauspielerei. Am Anfang war alles ein wenig einfach. Geprobt und geübt wurde in der Küche von Günther und Gretchen Hasselder, später dann auf deren Diele, wo es in den Wintermonaten nicht gerade angenehm warm war. „Ein steifer Grog sorgte für Aufwärmung“, meint Hasselder. Dennoch habe das Theaterspielen in den 30 Jahren mit all ihren Mühen viel Spaß gemacht.

Nun zum Stück, dass im Jahr 1955 spielt. In dieser Zeit hatte das Deutsche Rote Kreuz viel Arbeit mit Flüchtlingen und Familienzusammenführungen. Das ist auch der Inhalt des Stückes. Großbauer Klaus Steen und seine Frau sind beide tot. Weil der älteste Sohn Peter im Krieg geblieben ist, musste Jörn (Julian Wemmje) den Hof übernehmen. Doch der macht lieber Party, als den Bauern zu spielen. Es geht mit dem Hof bergab. Jörn hat in der Stadt Lore (Monika Fecht) kenngelernt und gleich Verlobung gefeiert. Großknecht Jochen Bruusbort (Torsten Taute), Großmagd Trien Puck (Carola Thiede) und Friedel (Meta Freese) arbeiten schon viele Jahre auf dem Hof und haben Angst, das bald alles vorbei ist.

In weiteren Rollen sind in der plattdeutschen Komödie zu sehen: Jungbauer Harm Klausen (Ralf Hasselder), Zeitungsfro Lies Schnackfatt (Renate von Rüschen) und Grundstücksmakler Adalbert Specht (Enno Hasselder). Topuster ist Gretchen Hasselder. Für das Bühnenbild sorgt „dat oldbewährte Team“, so die Darsteller.

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