Tange /Barßel Mit witzigen Dialogen begeisterte jetzt die Tanger Speelköppel des Ortsbürgervereins Tange während der Premiere ihres neu einstudierten Stücks „Dackschoden“ aus der Feder von Norbert Tank. Die gut 150 Theaterbesucher im Tanger Dörps­hus kamen voll auf ihre Kosten. Nur selten ließen die Schauspieler ihr amüsiertes Publikum in Lachpausen verschnaufen.

Die Schauspieler liefen zur Hochform auf. Spielort war natürlich auf dem Land: Die Bühne verwandelte sich in den Hof von Bauer Hannes (Ralf Hasselder). Verzwickte Verwicklungen, Liebeleien, Heimlichkeiten und Affären sorgten für ein spannend lustiges Theatererlebnis. Für Hannes scheinen in dem Stück nicht gerade rosige Zeiten anzubrechen: Mit dem Hof geht es finanziell mehr und mehr bergab. Und dann nistet sich aus heiterem Himmel auch noch des Bauern arrogante Schwester Vera (Monika Fecht) samt Tochter Imke (Meta Freese) bei ihm ein; nach dem Tod ihres Mannes geht sie davon aus, dass ihr Bruder sie mit zu versorgen hat. Bauer Hannes schleppt ein Geheimnis mit sich herum. Er hat drei uneheliche Kinder und die muss er versorgen.

Die Rolle des Bauern Hannes und des Knechts Johann waren für Ralf Hasselder bzw. Torsten Taute geradezu auf den Leib geschrieben. Paraderollen für die beiden erfahrenen Schauspieler. Der Knecht hat es faustdick hinter den Ohren. Er versucht, auf seine Art den Hof zu „schmeißen“. Und dann kommt auch noch der junge Veterinär Dr. Petersen (Julian Wemmje) ins Spiel, der vollstes Verständnis für die Verzweiflung der jungen Vera hat. Die beschwert sich darüber, dass der alte Veehdoktor Dr. Hennebusch (Egon Frers) ihrem am Bein verletzten Pferd das Euter eingerieben und der Kuh dafür die Bandage angelegt hat. Dann ist da noch das Schützenfest, auf das sich alle freuen. Vera und der junge Tierarzt mögen sich. Mit jeweils schlechtem Gewissen treffen am Schützenfestmorgen Bauer und Knecht aufeinander. Ersterer offenbart schließlich sein uneheliches Geheimnis, während Johann noch überlegt, wie er seiner „Braut“ Lena ausweichen kann.

Gibt es ein gutes Ende für den Hof? Das können die Zuschauer schon an diesem Freitag, 24. Januar, herausfinden. Dann öffnet sich der Vorhang um 20 Uhr wieder.

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