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CLOPPENBURG Dass sich über moderne Malerei vortrefflich streiten lässt, hat die Abschlussveranstaltung zur Ausstellung „RaumBilder“ der Cloppenburger Künstlerin Bärbel Hische gezeigt. Auf Einladung der Künstlerin, des Kunstkreises Cloppenburg, der Katholischen Akademie Stapelfeld und der Stadt Cloppenburg führte die Theater-AG des Gymnasiums Bad Zwischenahn/Edewecht ihre aktuelle Inszenierung „Kunst“ von Yasmina Reza in der Münchhausenscheune des Museumsdorfes auf.

Hubertus Woltmann (Marc), Christoph Klenke (Serge) und Ihno Oeltjen (Yvan) sowie der „Regisseur“ Konstantin Bock, die kurz vor ihren Abiturprüfungen stehen, brachten das französische Boulevardstück, das 1994 in Paris uraufgeführt wurde, mit viel Engagement, Charme und Witz auf die Bühne. Mit ironischen Seitenhieben auf den modernen Kulturbetrieb begeisterten das Stück und die hervorragenden Schauspieler die 100 Besucher. Die großformatigen Werke und Rauminstallationen von Bärbel Hische bildeten den passenden Rahmen für diese Inszenierung, so dass ein paar Requisiten als Bühnendeko ausreichten.

Stolz präsentiert der mondäne Kunstliebhaber Serge seinem Freund Marc sein neu erstandenes Kunstwerk des berühmten Malers Antrios. Der eher bodenständige Marc ist zunächst amüsiert. Als er aber erfährt, dass Serge für dieses weiße Bild mit weißen Querstreifen 60 000 Euro bezahlt hat, reagiert er entsetzt und verständnislos. Er beschimpft das Bild als „weiße Scheiße“ und merkt nicht, wie sehr er damit Serge verletzt. Marc erhofft sich Unterstützung bei ihrem gemeinsamen Freund Yvan. Als der schüchterne Yvan versucht, zwischen den Freunden zu vermitteln, entbrennt eine heftige Auseinandersetzung über Freundschaft und den Sinn oder Unsinn der modernen Kunst. Der Streit um das Bild gerät dabei allmählich in den Hintergrund. Die Frage nach dem Wert ihrer Freundschaft, nach Entfremdung und Zusammenhalt rückt nun in den Vordergrund.

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Marc fürchtet, dass sich seine Freunde durch ihre persönliche und berufliche Entwicklung von ihm entfernen. Erst als Serge bereit ist, das Bild von Marc zerstören zu lassen, merken sie, wie viel ihnen ihre Freundschaft noch immer bedeutet.

Den drei jungen Schauspielern gelang es, das Publikum mit ihrer gekonnten Inszenierung eine Stunde lang köstlich zu amüsieren. Für ihre sehenswerte Leistung ernteten sie schlussendlich den verdienten Applaus.

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