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HARKEBRüGGE HARKEBRÜGGE - Mit viel Liebe und Akribie für das Detail schwingt Grete Göken die Stricknadel und bringt sie fast zum Glühen. Dabei ist sie schon 91 Jahre alt. Doch die Nadel lässt das „Urgestein“ der Stick- und Strickgemeinschaft aus Harkebrügge nicht zur Ruhe kommen. Spätestens bis zum morgigen Sonntag muss die Tischdecke noch fertig werden für den großen Jubiläumsbasar. Aber auch die anderen Frauen der Gemeinschaft sind noch immer fleißig am Sticken, Stricken und Häkeln.

Allerdings sind die Sachen nicht für die eigenen vier Wände gedacht. Alles wird jährlich – und das nun schon seit genau 25 Jahren – vorbereitet für den Basar zur Weihnachtszeit. Doch müde ist man in all den Jahren nicht geworden. „Es macht einfach Spaß“, sagt Änne Block, die „gute Seele“ der Stick- und Strickgemeinschaft. „Wir arbeiten das ganze Jahr über einmal wöchentlich im Pfarrheim in der Gemeinschaft, und zwar fast nur für dieses Ereignis“, sagt Elisabeth Block, die zur jüngeren Generation der Gemeinschaft zählt. Aber auch zu Hause in den eigenen vier Wänden glüht die Nadel. „Sonst könnten wir das nicht schaffen, und es würde nur alle zehn Jahre unseren Basar geben“, scherzt Grete Göken.

Mit dem Erlös des Basars werden notleidende Menschen und Familien in Litauen, Albanien oder dem früheren Jugoslawien unterstützt. Nicht zu vergessen die Aktion „Pater Beda“. Ein Großteil der Einnahmen wird stets für die Arbeit der Kirchengemeinde abgezweigt – und dann müssen ja auch noch Garn, Wolle und andere Utensilien von der Gemeinschaft eingekauft werden. Auf dem Basar kann so einiges für den Gabentisch gefunden werden: Decken, Socken, Strümpfe, Nadelkissen, Bastelartikel, Enten-Duftsäcke, Handschuhe, Mützen und vieles mehr. Eröffnet wird der Basar morgen um 11.15 Uhr unmittelbar nach dem Hochamt. Und am Nachmittag gibt es nach einem Rundgang ab 14 Uhr Kaffee und selbst gebackenen Kuchen. „Die Sachen gingen in den vergangenen Jahren weg wie warme Semmeln“, bemerkt Änne Block.

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Nebenbei wird auch die Geselligkeit gepflegt. Den Treff nutzen die Damen auch, um zu klönen. Das alles bei Kaffee und Tee, an Geburtstagen gibt es Torte. Einige sind noch aus der Gründerzeit dabei. Ein wenig „Nachwuchs“ haben die Frauen im Laufe der Jahre schon bekommen. Doch nun hofft man auf „jüngere Verstärkung“.

Viel Wert legen die Damen auf Teamwork. Auf dem Basar wollen sie eine Brosche mit der Aufschrift „Stickgemeinschaft“ tragen.

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