FRIESOYTHE Geschätzte 2500 Seiten – 24 Bücher, aufeinandergestapelt 80 Zentimeter hoch. Das lässt sich sehen und muss erst einmal gelesen werden. Geschafft hat dies das fleißigste Mitglied des Julius-Clubs. In den vergangenen zwei Monaten hatte die Katholische Öffentliche Bücherei unter dem Titel „Julius – Jugend liest und schreibt“ Kinder der 5. und 6. Klassen eingeladen, aus einer besonders zusammengestellten Bücherauswahl auszuleihen. Die fleißigste Leserin hat es in den zwei Monaten auf eben jene 24 gebracht. Auf dem zweiten Platz landete ein Junge mit immerhin 18 gelesenen Büchern. Zwei Mädchen haben es immerhin auf 14 Bücher in 62 Tagen gebracht und teilen sich Platz 3.

Das Geheimnis, wer nun die eifrigsten Leser waren, hat Birgit Meyer-Beylage, die Leiterin der Bücherei, noch nicht gelüftet. „Ich finde es toll, dass das Verhältnis zwischen Jungen und Mädchen fast ausgeglichen ist.“ Teilgenommen hatten 20 Jungen und 16 Mädchen. Herausgekommen sind dabei 210 Buchbesprechungen. Die 36 Leser lassen sich folgenden Schulen zuordnen: 23 vom Albertus-Magnus-Gymnasium, zehn von der Realschule, zwei von der Heinrich-von-Oytha-Schule und ein weiterer Leser. Einer der beiden Hauptschüler wird bei der Abschlussveranstaltung am 27. August im Franziskushaus (ab 16.30 Uhr) als Vielleser geehrt.

An dem Tag sollen außerdem die Namen der fleißigsten Vielleser bekannt gegeben werden. Für Meyer-Beylage und Heike Dreker ist es erfreulich, dass 36 der 44 Kinder, die an dem Julius-Club teilgenommen haben, ein Diplom erhalten. Das bekommt, wer mindestens zwei Bücher gelesen und bewertet hat. Wer mehr als fünf Bücher besprochen hat, bekommt ein Vielleser-Diplom – und einen der Preise. So gibt es etwa eine Familienkarte für das Universum in Bremen, eine Familienkarte für das Olantis-Bad in Oldenburg, mehrere Kinogutscheine und Buchpreise.

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Die Schüler sollten nach der Lektüre ihre Bücher bewerten. Nach verschiedenen Kriterien. Gefragt wurden sie etwa nach wichtigen Figuren oder nach Handlungsorten. Darüber durften die jungen Leser den Büchern Schulnoten verteilen. Meyer-Beylage hofft nun, dass die Schüler ihr Julius-Diplom auch im Zeugnis vermerkt bekommen. „Das soll sich lohnen und auch Anreiz sein“, sagt die Leiterin der Bücherei.

Denn auch im kommenden Jahr möchte Meyer-Bey­lage mit der Bücherei wieder mitmachen. Denn: „So haben wir die Möglichkeit, die Schüler auch einmal auf andere Bücher zu bringen.“

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