GEHLENBERG „De verflixte Stäwel“ treibt den Gemeindevorsteher Jan Kreyenborg (Gerd Rolfes) beinahe zum Wahnsinn. „De sech doch nix sunn Stäwel, kannste tusend Stück von finnen, up de Straate“, meint er zu dem Beweisstück. Doch das sehen der Amtshauptmann (Bernd Kramer) und Wachtmeister Stindt (Werner Vahrmann) ganz anders.

Mit der Wiederholung des ersten Stückes von 1986 feierte die Gehlenberger Theatergruppe „Planlos“ ihr 25-jähriges Bestehen vor einem ausverkauften Haus. Die lustige plattdeutsche Komödie wurde in Originalbesetzung von 1986 gespielt, dabei erlebten die Zuschauer, dass die Schauspieler nichts von ihrem Können verlernt haben. Zwar mussten die Haare nicht mehr grau gefärbt werden, doch spürte das Publikum jugendlichen Elan und Enthusiasmus bei den Darstellern auf der Bühne.

Was war in der Nacht passiert, als der Gemeindevorsteher ziemlich angeheitert von einer Sitzung nach Hause kam und er am nächsten Morgen von einem Einbruch bei Trina Witt (Hilde Gruse) hört. Diese bringt ihm „den verflixten Stäwel“, berichtet von dem „ganzen gestohlenen Geld“ und der schweren Verletzung ihres Mannes, Schneider Witt (Josef Deeken), und verlangt sofortige Aufklärung des Verbrechens. Dem Gemeindevorsteher ist diese Situation äußerst unbehaglich und er lässt den Stiefel von seinem Knecht Willem (Hans Behnen) in Sicherheit bringen. Doch dann bringt Trina Witt ein weiteres Beweisstück: einen Knopf. Ausgerechnet beim Gemeindevorsteher selbst fehlt ein Knopf an der Jacke. Es herrscht ziemliche Verwirrung, vor allem bei Gesine (Marlen Possenriede), der Frau des Gemeindevorstehers und seiner Tochter Lena (Annegret Meyer).

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Auch Knecht Willem fragt sich: „Man watt dat upp sick hav, dor kaome ick noch nicht achter“. Der etwas einfältige Bauernsohn Gustav Piepers (Bernd Baumann) schaltet mit Zustimmung von Gesine Kreyenborg schnell die Polizei ein. Mutter Gesine würde den „soliden“ Gustav auch gern als Mann für ihre Lena sehen, doch diese wehrt sich gegen dessen Annäherungsversuche.

Dann sind auch schon Wachtmeister Stindt und Amtshauptmann Kröger eifrig mit der Aufklärung des Falles beschäftigt: „Dat wird noch ’ne ganz grote Sache: Inbruch, Diebstahl, Körperverletzung“.

Nachdem der „richtige“ Stiefel wieder gefunden ist und auch die Jacke, an der ein Knopf fehlt, scheint die Lage klar. Die Beweisstücke sind erdrückend, der Täter scheint überführt und wird vom Wachtmeister festgenommen: „Sei market doch süms, dat sei sück faste laogen habt“.

Tierarzt Tilko Renken (Bernhard Possenriede) wird die ganze Sache zu heikel, zumal er in der besagten Nacht auch unterwegs war: „Dei Saacke wird bi lüttken een bittcken brännerig, dor maot Waoter upp“. Er hat sich von Anfang an mit dem Gemeindevorsteher verbündet und auch ein Auge auf Tochter Lena geworfen. Er bringt schließlich die rettende Idee und so wendet sich alles zum Guten.

Als Vörsegger fungierte Waltraud Steenken und um die Technik kümmerte sich Klaus Kramer. Die Komödie wird am 13. März, 20 Uhr, im Saal Jansen-Olliges wiederholt. Eintrittskarten für nummerierte Sitzplätze gibt es im Vorverkauf bei Andreas Schrand an der Hauptstraße.

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