Garrel Sie sind bunt, sie sind groß, sie sind aus Holz und sie sollen den Garreler Dorfpark für eine lange Zeit bereichern. „Die Schüler waren von Anfang an mit Begeisterung dabei. Sie konnten ihrer Kreativität freien Lauf lassen und es ist wirklich etwas Schönes dabei rausgekommen“, sagt Lehrerin Michaela Kemme, die zusammen mit Bianca Brunemund zwei Kurse an der Oberschule Garrel leitete, um zehn neuen Stelen für den Dorfpark zu gestalten.

Die Aktion geht zurück auf eine Idee des Kunst- und Kulturkreises Garrel. „Zu den 7. Garreler Kulturtagen wollten wir mehr Farbe in unseren Dorfpark bringen. Die besten Ideen für solche Aktionen haben meistens junge Menschen. Da dachten wir an die Schüler der Oberschule“, sagt Ulla Tangemann-Rolfes vom Kunst-und Kulturkreis.

Die Oberschule nahm das Projekt gerne entgegen. Lehrerin Michaela Kemme und ihre Schüler gestalteten die Stelen in einem Kunstkursus. „Ich habe ihnen die Farben gegeben und sie haben gemalt. Auch die Jungs scheuten sich nicht, ihre Idee auf die hölzernen Säulen zu bringen“, so Kemme. Etwas handwerklicher zeigte sich der Werk-Kursus von Lehrerin Bianca Brunemund: „Die Stelen wurden mit der Säge und weiteren Brettern ganz nach den Wünschen der Schüler gestaltet“, so Brunemund.

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So steht nun zum Beispiel auch die Wappenfigur der Gemeinde Garrel, der Schäfer, mit einem freundlichen in gelb gehaltenem „Moin Moin“ gleich am Eingang des Parks. Direkt dahinter befindet sich ein moderner, aber nicht weniger berühmter Mann an einer Stele mit der Aufschrift „Au revoir“. „Mit dem deutschen Sänger Mark Forster konnten die Schüler auch eines ihrer Idole im Park verewigen. Ich finde es sehr passend, gerade weil Forster am vergangenen Wochenende beim Bundesvision Song Contest gewonnen hat“, freut sich Mitorganisatorin Annette Tangemann.

Befestigt wurden die zehn neuen Kunstobjekte am Dienstag durch Mitarbeiter des Bauhofs der Gemeinde. Das Holz wurde von der Zimmerei Aumann zur Verfügung gestellt. Die Stelen sind mit festem Fundament im Dorfparkboden verschraubt und sollen auch nach den Kulturtagen stehen bleiben: „Wir hoffen, die Stelen halten der Witterung eine Zeit lang stand. Falls nicht, finden wir bestimmt auch eine Lösung, um sie winterfest zu machen“, so Tangemann-Rolfes.

Neben den hölzernen Kunstobjekten sollen aber auch von Schülern gestaltete Textilien am kommenden Wochenende den Dorfpark zum „Brennen“ bringen. Im Kursus von Lehrerin Olga Sattelmeyer wurden Seerosen gestaltet, die mit Kerzen auf dem See im Dorfpark treiben werden. So wird der Dorfpark pünktlich zu den Kulturtagen nicht nur farbig, sondern auch heller.

Heiner Elsen Friesoythe / Redaktion Münsterland
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