CLOPPENBURG Dass Bälle auch in der heutigen Zeit doch noch ihre Berechtigung haben, demonstrierten der Cloppenburger Liederkranz und der Frauenchor am Sonnabend, 8. Januar, in der Stadthalle der Kreisstadt. Nach einem Sektempfang begrüßten die Vorsitzenden Claus Schomakers und Inge Wempe 200 Festgäste. „Ich wünsche ihnen Gesundheit, Frieden und Glück“, betonte Schomaker.

Gemeinsam stark

Traditionsgemäß begann der Sängerball auch diesmal mit einem gemeinsamen musikalischen Auftritt der beiden Chöre. Die Aktiven trugen einen Melodienquerschnitt aus der Operette „Der Zigeunerbaron“ von Johann Strauss vor. Begleitet von Daiga Reitere, der musikalischen Leiterin des Liederkranzes, und dirigiert von Lillja Malinowski (Frauenchor), war das die richtige Einstimmung auf das weitere Programm des Abends. Natürlich durfte in diesem Zusammenhang auch die anschließende Polonaise nicht fehlen.

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Die Tanz- und Showband „Roundabout“ traf den Ton. Immer wieder lockte sie die Tänzer aufs Parkett. Hinzu kamen im Laufe des Abends insgesamt 14 Liedvorträge von Mitgliedern beider Chöre. Beim Liederkranz zeigte sich der Einfluss Reiteres. so trugen die Sänger beispielsweise zwei Lieder in lettischer Sprache vor, wofür die Zuhörer viel Applaus spendeten. Der Frauenchor glänzte neben seinen Gesamtauftritten durch zwei Solistinnen.

Zunächst sang sich Doris Lehmann mit dem Titel „Schlösser die im Monde liegen“ aus der Operette „Frau Luna“ von Paul Lincke in den Musikgeschmack der Ballbesucher. Seit zwei Jahren gehört die Armenierin Shake Tirak, die mit ihrer Familie in Cloppenburg lebt, dem Frauenchor an. Vorbereitet von der Dirigentin Malinowski bot sie mit dem Titel „Habanera“ von Georges Bizet das zweite Solo dar.

Ehrentanz für Schützen

Eine ganz besondere Ehre kam dem amtierenden Schützenkönig Jürgen Deeken samt seinem Gefolge zu. Mit dem Schützenkaiser Alfred Framme erhielten die Gäste einen Ehrentanz. Nach dem offiziellen Teil feierten die Ballgäste noch bis in die frühen Morgenstunden.

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