CLOPPENBURG Man wolle eine neue Konzeption versuchen. Schließlich habe es auch einen Generationswechsel gegeben.

von michael loots CLOPPENBURG - „Wir wollen keine Gegenveranstaltung organisieren, sondern noch mehr Leute nach Cloppenburg holen. Davon profitieren letztlich alle.“ So hat Cloppenburgs Stadtmanager Günther Rump auf Kritik reagiert, mit einem eigenen Event in der Münsterlandhalle das traditionelle „Heiligabend-Einläuten“ in den örtlichen Kneipen und in der Stadthalle zu konterkarieren (die NWZ berichtete).

Tatsächlich denken Rump als Stadtmanager, Programmorganisator und DJ Mike Flour sowie die Betreiber der Gaststätten „Boogie Bar“ und „Stechuhr“ als Mitveranstalter in großem Stil. Am 23. Dezember sollen nach ihrem Wunsch 3000 Menschen in der Markthalle in den Heiligabend feiern. Und das sollen nicht nur Cloppenburger sein. Mit einem umfangreichen Repertoire an (Live-)Musik, speziellen Unterhaltungselementen und Szene-Kneipen wollen die Organisatoren Feierlustige aus der gesamten Region locken – von Vechta bis Friesoythe. Dafür wird sogar eigens ein Shuttle-Bus-System installiert. „Schließlich“, sagten die Organisatoren um Rump, „muss sich das Ganze natürlich auch rechnen.“

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Damit nicht genug: Unter ähnlichem Konzept, nur etwas glamouröser, soll es Silvester zugehen. Dann soll, ebenfalls in der Markthalle, die größte Neujahrsfete im Kreis Cloppenburg steigen.

Rump begründete gestern die Abkehr von der Stadthalle nicht nur mit dem Versuch eines neuen Konzepts, sondern auch damit, dass die Kapazitäten in der Stadthalle vor allem beim „Heiligabend-Einläuten“ völlig ausgereizt seien. Aufgrund des Andranges sei die Sicherheit der Besucher nicht mehr zu gewährleisten, die Lüftungsanlage sei zu gering dimensioniert, die sanitären Einrichtungen seien überlastet, es gebe Probleme mit dem Müll im Umfeld der Halle.

Der Kritik des Wirtes Peter Blase, die Innenstadt zu schwächen, begegnete Rump, dass das Gegenteil der Fall sei. Die Innenstadt werde dadurch belebt. Mike Flour meinte, man müsse in Cloppenburg auch Neues versuchen, um konkurrenzfähig zu bleiben. Schließlich habe es einen Generationswechsel gegeben. Und wer im Alten verharre, bleibe auf der Strecke.

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