Mit einem Tag der offenen Tür beteiligte sich das Postgeschichtliche Museum in Friesoythe im 24. Jahr seines Bestehens am Sonntag am Internationalen Museumstag bei freiem Eintritt der Besucher. Ihnen wurden von Museumsdirektor Wolfgang Letzel, seiner Frau Karin und Heidi Beckmann vom Museumsteam, die Ausstellungsstücke erklärt. Die Besucher konnten sich als Postbeamte vergangener Tage fühlen: Mit einem Schlagstempel aus dem Jahr 1932 konnten sie Fantasiebriefmarkendrucke des Postgeschichtlichen Museums abstempeln, per Drehscheibe Telefonnummern wählen oder als „Fräulein vom Amt“ telefonische Verbindungen herstellen.

Dies wurde gerne probiert. Den Tag nutzten auch mehrere Fahrradgruppen für einen Stopp am Museum. Insgesamt wurden den Besuchern rund 2500 Exponate aus dem großen Fundus des Museums gezeigt. Zu den besonders geschätzten Exponaten gehört die komplett eingerichtete ländliche Poststube, die den Arbeitsplatz eines Posthalters zeigt.

Gezeigt wird auch die postgeschichtliche Entwicklung in Friesoythe ab dem 19. Jahrhundert durch Fotos, Karten, Stempel, Schmucktelegramme sowie anhand von vielen Geräten und Gebrauchsgegenständen. Prunkstücke der Ausstellung sind verschiedene Uniformen, insbesondere die eines Oldenburgischen Postillions von 1820 und ein preußischer Briefkasten von 1924.

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eit mehr als 30 Jahren führt die SPD-Friesoythe alljährlich ihr Kohlessen auch mit dem Ziel durch, an diesem Abend Menschen aus unterschiedlichen gesellschaftlichen Gruppierungen – und unabhängig von einer eventuellen Parteizugehörigkeit – zusammenzubringen. Es ist ebenfalls schon Tradition geworden, im Rahmen dieser Veranstaltung eine Sonderverlosung durchzuführen, deren Erlös einem sozialen Zweck zugute kommt. In diesem Jahr wurde der bei dem Kohlessen erzielte Betrag in Höhe von 500 Euro zugunsten der vom Schicksal schwer getroffenen Familie des Fußballspielers Alexej Bulachtin vom SV Mehrenkamp gespendet. Im November 2011 hatte dieser sich bei einem Spiel in Friesoythe schwer verletzt, als er mit einem Gegenspieler zusammengeprallt war. Seitdem befindet Alexej sich in einem komatösen Zustand und liegt in einer Reha-Klinik in Geesthacht. Der Ortsverbandsvorsitzende Frank Olligesgeers, Fraktionsvorsitzende und Landtagsabgeordnete Renate Geuter und der stellvertretende Ortsverbandsvorsitzende Uwe Schütte überreichten der Familie jetzt die Spende. Diese finanzielle Unterstützung solle dazu beitragen, dass die Familie von Alexej möglichst oft bei ihm sein könne, erklärte Renate Geuter. Die Schwester Anna, die die Spende entgegennahm, sprach an dieser Stelle auch allen anderen unterstützenden Personen ihren herzlichsten Dank aus.

Zu einer Halbtagesfahrt nach Südoldenburg machten sich jetzt 40 Senioren der Friesoyther Seniorengemeinschaft auf den Weg. Zunächst wurde das „Gut Ihorst“ bei Holdorf angesteuert, einem alten Gutshof mit Pfauenzucht. Dort bestaunten die Senioren die Pfauen-Hähne, die sogleich beim Anblick der Zuschauer ein vielfarbiges Rad schlugen. In der alten Gutskapelle versammelten sich die Reiseteilnehmer zu einer Maiandacht, die von Diakon Otger Eismann gehalten wurde. Weiter führte die Fahrt nach Steinfeld. Dort wurden die Senioren vom ehemaligen Pfarrer von Garrel, Alfons Diekmann, begrüßt. Er erinnerte sich noch gern an seine Zeit im Dekanat Friesoythe, wo er, wie er es schmunzelnd ausdrückte, schon so „manchen Bock“ geschossen hätte. Pfarrer Diekmann ist leidenschaftlicher Jäger. Er führte die Senioren durch die Kirche, wobei er besonders den aus Oberammergau stammenden Schnitzaltar vorstellte. Weiter ging die Fahrt nach Lohne zum Industriemuseum. Die Senioren wurden durch die Sonderausstellung „Dinklager Cord und Lohner Schürzen“ geführt, die auf die frühere Textilindustrie in Dinklage und Lohne verwies.

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