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CLOPPENBURG Beschwingt ist das Wochenende in der Cloppenburger Stadthalle am Sonntagabend ausgeklungen. Eva Lind und das Johann-Strauß-Ensemble boten mit ihrem Tourprogramm „Liebeslieder der Operette“ anspruchsvolle Unterhaltung, die leicht bekömmlich von den Künstlern den knapp 100 Gästen serviert wurde.

Mit einem Potpourri aus „Der Vogelhändler“ von Carl Zeller eröffnete die Sopranistin den Abend. Lind, die ihre Karriere als 19-Jährige in Basel begann, stand nicht nur auf den Brettern der renommiertesten Opern- und Konzerthäusern der Welt, sondern fand sich auch neben den Großen wie Agnes Baltsa, Jose Carreras oder Placido Domingo auf der Bühne wieder.

Dem deutschen Publikum ist sie zudem aus der ARD-Serie „Straße der Lieder“ bekannt geworden. Und so führte sie in Cloppenburg durch die Welt der Liebeslieder und deren Komponisten. Ob Robert Stolz, Franz Lehár oder Frederick Loewe, die in Innsbruck geborene Sopranistin, die für ihre Leistungen auf dem musikalischen Gebiet den Europäischen Förderpreis erhielt, hatte stets kleine Geschichten über die Komponisten parat, die teilweise für Heiterkeit sorgten.

Blieb die erste Hälfte des Konzerts musikalisch mit Liedern wie „Mein Liebeslied muss ein Walzer sein“ (Robert Stolz) oder „Meine Lippen, sie küssen so heiß“ (Franz Lehár, „Giuditta“) noch in Europa, ging es im zweiten Teil nach Nordamerika. Nicht nur, dass sich Eva Lind nun farblich von den Musikern absetzte, auch musikalisch wurde es moderner. Mit „Ich hätt getanzt heut Nacht“ spannte Lind scheinbar den Bogen zum Musical, betonte jedoch, dass Frederick Loewe das Musical „My Fair Lady“ ursprünglich als Operette komponiert habe, bevor es 1956 im New Yorker Mark Hellinger Theatre als Musical seinen Lauf um die Welt begann.

Das Johann-Strauß-Ensemble spielte im zweiten Teil beschwingt auf und entlockte den Zuhörern „Bravos“. Besonders honorierten sie das perfekte Zusammenspiel bei „America“ von Leonard Bernsteins „West Side Story“ und von den Flötisten in „The Waltzing Cat“ von Leroy Anderson.

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