Gehlenberg Zu einer Podiumsdiskussion hatte der Heimatverein Gehlenberg-Neuvrees-Neulorup die Kandidatinnen und Kandidaten für die Stadtrats- und Kreistagswahl aus dem Einzugsgebiet eingeladen. Der Vorsitzende Wilhelm Olliges konnte im Saal „Hütten Bernd“ neben zahlreichen interessierten Bürgern auch Bürgermeister Sven Stratmann begrüßen. Kerstin Bruns, Gerd Bruns, Silke Diekhaus und Bernhard Kramer (alle CDU-Liste) sowie Hans Meyer, Hubert Schrand und Gerold Többen (alle SPD-Liste) stellten sich den Fragen der Bevölkerung zu den Themen wirtschaftliche Entwicklung, Hoch- und Tiefbau sowie Schulen und Kultur.

Einig waren sich die Kandidaten in der Grundschulfrage. Durch rapide gesunkene Schülerzahlen werde die Grundschule in Neuvrees nicht zu halten sein. Auf Dauer werde man sich auf fünf große Grundschulen einstellen müssen. Daher habe man sich auch schon mit einer zukünftigen kulturellen Nutzung des Schulgebäudes beschäftigt, damit der Dorfkern erhalten bleibe.

Auch das Thema „Kulturzentrum Mühlenberg“ wurde diskutiert. Es sei wegen der vielfältigen Nutzung durch unterschiedliche Vereine und Gruppen unumgänglich, die Halle zu erwerben. Alle wollen sich für die Realisierung einsetzen.

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Der Antrag der Ortschaften Neuvrees, Markhausen und Thüle auf Aufnahme in das Dorferneuerungsprogramm führte zu kontroversen Diskussionen. Es wurde das im Mai 2015 abgesprochene Vorhaben, für Neuvrees mit Gehlenberg und Markhausen eine Dorferneuerung zu beantragen, erläutert. 70 bis 80 Prozent der Maßnahmen seien für Neuvrees eingeplant gewesen. Die Chancen einer Aufnahme seien durch Zusagen der Landesbehörden gut gewesen.

Aus diesen Gründen hätten die zuständigen Gremien sowie die Verwaltung eine zügige Beantragung forciert, doch die CDU-Ratsfraktion entschied sich schließlich mit ihrer Mehrheit im Rat für Thüle, anstatt Gehlenberg. Die SPD hatte das bemängelt.

Alle Kandidatinnen und Kandidaten appellierten zum Abschluss an die Bevölkerung, von ihrem Wahlrecht Gebrauch zu machen.

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