Cloppenburg Die Planungen für den Cloppenburger Kulturbahnhof schreiten weiter voran: Während der 14. Mitgliederversammlung des Kulturforums am Mittwochabend im Rathaus hat Vorsitzender Dr. Klaus Weber die architektonischen Pläne präsentiert.

160 Sitzplätze

Für die Umbauarbeiten des Bahnhofs zum Kulturzentrum sind etwa zwei Millionen Euro veranschlagt. Das Lärmgutachten sei in Ordnung, so Weber. Der zentrale Veranstaltungsraum mit seinen ansteigenden Stuhlreihen und insgesamt 160 Sitzplätzen, der hochwertigen technischen Ausstattung sowie flexiblen Bühne ist das Herzstück des Kulturbahnhofs. Leider, bedauerte Weber, würde aber noch das Geld für eine Kunsthalle fehlen.

Bürgermeister Dr. Wolfgang Wiese betonte daraufhin, dass er froh über die Entscheidung zugunsten des Kulturbahnhofs sei und lobte Weber für dessen Engagement. Gleichzeitig betonte auch er, dass die Kunsthalle in Zukunft eine angemessene Heimat finden müsse.

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Dass die Cloppenburger Interesse an Kultur haben, spiegelten die Jahresberichte wider. Vor allem der Kultursommer, das Kindertheater an der Roten Schule und die Kleinkunst-Reihe wertete Weber in seinem Rückblick als gelungene Aktionen.

Kaum Theaterbegeisterung

Das Kleinkunstprogramm würde anspruchsvolle Künstler mit sehenswerten Programmen in die Kreisstadt holen. Einzig die Theaterbegeisterung ließe in Cloppenburg noch zu wünschen übrig. Gerade mit dem Stück „Das finstere Tal“ nach einem Roman von Thomas Willmann sei hervorragende Theaterkunst in die Kreisstadt geholt worden, die wesentlich mehr Zuschauer verdient gehabt hätte, so der Vorsitzende.

Im weiteren Verlauf der Sitzung regte Prof. Dr. Uwe Meiners, Leiter des Museumsdorfes, zwecks einer besseren Präsentation des Kulturlebens einen gemeinsamen „Tag der offenen Tür“ im Museumsdorf an. Die Vereine könnten sich bei diesem Event einer breiten Öffentlichkeit präsentieren, da ein solcher eintrittsfreier Tag im Freilichtmuseum sicher auch viele Besucher aus der Region anlocken würde.

Schlussendlich dankte der Vorsitzende noch der Stadt für die finanzielle Unterstützung. So war in 2012 eine Fördersumme von 108 000 Euro geflossen. Eine Änderung gab es dann noch im Vorstand zu beschließen: Beisitzer Karsten Klinker gab sein Amt auf, als Nachfolgerin wurde Inge Wempe gewählt.

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