Petersdorf „Macht hoch die Tür, die Tor macht weit“ hieß es zu Beginn. Die Türen zu Petersdorfer Kirche weit gemacht hat am Sonntag der Kirchenchor Petersdorf. Er lud zum traditionellen Adventskonzert.

„Es ist ein Glücksfall für die Gemeinde, gleich zwei Chöre zu haben“, sagte Pfarrer Stefan Jasper-Bruns zur Begrüßung. Der zahlenmäßig dezimierte Chor unter Dirigent Adrian Langer und den Solistinnen des Abends, Christiane Oltmann und Christine Deeken, stimmten die Besucher auf den Advent ein.

Rhythmusgefühl und Taktsicherheit waren beim „Laudate Dominum“ von Ad Voesten gefordert. Zu einem Höhepunkt des Konzerts entwickelte sich das gleichnamige „Laudate Dominum“ von Mozart. Christine Deeken gelang die Arie mit warmer Stimme ausgezeichnet. Einen weiteren Höhepunkt bildete das „Maria durch ein Dornwald ging“. „Ave verum corpus“ von Edward Elgar bestach mit warmem, rundem Gesamtklang und ging damit der Ruhe der Heiligen Nacht nach.

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„Die Himmel erzählen die Ehre Gottes“ aus dem Oratorium „Die Schöpfung“ von Joseph Haydn sowie „Christmas Lullaby“, das Weihnachtswiegenlied, das mit seiner eindringlichen Melodie der Strophen und dem besinnlichen Refrain des „Ave Maria“ große Beliebtheit erlangt hat, sorgten für weitere Höhepunkte.

Das gelang umso mehr, als der Kirchchor kompetent von Jan Niemann am Klavier begleitet wurde. Ein Gewinn bildete die begleitende Querflöte von Ruth Mammen. Das gilt nicht minder für ihre Tochter Mia (13), die sowohl am Klavier mit der „Mondscheinsonate“ von Beethoven als auch mit der Violine brillierte (Konzert in G-Dur, 1. Satz), Musik, die ins Ohr und ins Herz ging.

Zum Schluss nahmen alle Akteure ihren langanhaltenden und anerkennenden Beifall für ein bewegendes Adventskonzert entgegen.

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