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STRüCKLINGEN Eine gelungene Premiere feierte am Freitag die Theatergruppe Sedelsberg mit ihrem Stück „Penner Paul“ vor rund 200 Senioren im Sedelsberger Pfarrheim. Den Sedelsberger Laienspielern ist damit einmal mehr eine humorige, ausgewogene, leicht gesellschaftskritische Inszenierung gelungen. Erstmals führte dabei der Sedelsberger Theo Schmidt Regie.

Erzählt wird der Plan eines gerissenen Geschäftemachers, des Bauunternehmers Schneider, überzeugend dargestellt von Ralf Wassermann, der gemeinsam mit dem Bürgermeister (Herbert Lüchtenborg) die verschuldete, naiv-gutmütige Bäuerin Herta Martens (Gaby Janssen) übers Ohr hauen will und dabei am Ende feststellen muss: „Wer andern eine Grube gräbt, fällt selbst hinein.“

In der turbulent spritzigen Komödie geht es um Quadratmeterpreise und Bauland, große Betten-Hotels, Bungalows und Tennishallen anstelle des urigen Gutshofs, der vor der Zwangsversteigerung steht. Nur wenige Augenblicke dauert es, ehe der Penner Paul – wie immer ist Paul Kühling wieder in Höchstform – bei der Morgentoilette auf der Bühne den ersten Szenenapplaus einstreicht. Er und seine Freundin (Roswitha Brand) werden unfreiwillig Zeugen des gerissenen Plans und punkten mit ihrem vermeintlich stark ausgeprägten Gerechtigkeitssinn. Penner Paul mischt sich kräftig ein – nicht ganz uneigennützig. Und so macht sich Gelächter im restlos ausverkauften Pfarrheim breit, als die beiden Landsteicher eine Allianz mit Bauunternehmer Schneider eingehen.

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Die Betrügerrolle wechselt im Stück munter zwischen den Beteiligten und selbst die notorisch neugierige Nachbarin Elfriede Schott (Marion Lüchtenborg) bleibt nicht unbeteiligt. Und weil es so schön ist, bemüht sich Sekretär Robert gar noch um eine Annäherung zur Nichte Anke (Nicole Brinkmann). Am Ende – aber auch zwischendurch immer wieder – viel Applaus für alle Beteiligten, die nach monatelanger Probenarbeit eine kraftvolle Typenkomödie präsentierten. Insbesondere die Laienspieler erhielten zum Schluss viel Lob.

Nach der Premiere vor ausverkauftem Haus im Pfarrheim und der glanzvollen ersten öffentlichen Aufführung am Sonntagabend gibt es weitere Aufführungen der plattdeutschen Komödie am Sonntag, 1. Februar, am Samstag, 7. Februar und Sonntag, 8. Februar.

Der Vorhang hebt sich jeweils um 20 Uhr im Pfarrheim Sedelsberg. Karten für das Stück gibt es wie immer an der Abendkasse.

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