Peheim Vor einigen Jahren bangten die Verantwortlichen um die Existenz der örtlichen Kita. Jetzt besuchen 65 Kinder in drei Gruppen Krippe und Kindergarten. „Unser Dorf hat Zukunft“, ist sich der Vorsitzende des Heimatvereins, Clemens Westendorf, sicher.

Das wollen die Peheimer 2020 in einer Gemeinschaftsaktion beim Kreisentscheid des Bundes-Wettbewerbs „Unser Dorf hat Zukunft“ zeigen und Platz eins erreichen. Molbergens Bürgermeister Ludger Möller und Pfarrer Uwe Börner werden das Vorhaben unterstützen.

„Vor drei Jahren waren wir etwas enttäuscht, dass es nicht zum ersten Platz gelangt hat. Bei unserer nun 21. Teilnahme wollen wir es schaffen“, hat sich der Heimatverein vorgenommen. Zu einer ersten Zusammenkunft luden die Verantwortlichen auch Bürgermeister Möller und Pfarrer Börner ein. Gemeinsam wolle man alle Vereine und Einwohner motivieren, sich an diesem Vorhaben zu beteiligen. Für den 27. September sind Interessierte ins Sportheim eingeladen. „Dort wollen wir neue Anregungen und Ideen gewinnen“, erläutern Clemens Westendorf und Hans Mählmann vom Heimatverein.

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Einige Pläne liegen schon vor. So sollen am 3. Oktober, am Tag des Baumes, in einer Baumpflanzaktion mit den Kindergärten und der Arbeitsgruppe des Heimatvereins „Wi packt watt an“ Bäume und 10 000 Blumenzwiebeln gepflanzt werden.

Aber dabei soll es natürlich nicht bleiben. „Wir wollen an allen Stellschrauben drehen, um die Zukunftsfähigkeit des Ortes zu demonstrieren und zu festigen. Hier werden Kommune, Kirche und Vereine eng zusammenarbeiten“, betonten Pfarrer Uwe Börner und Bürgermeister Ludger Möller, der auch nach seinem Aus als Bürgermeister im Organisationsgremium mitarbeiten wird.

„Es ist mir eine Herzensangelegenheit, daran mitzuwirken, dass die Peheimer Platz eins erreichen“, verspricht Möller. Nachdem die Neupflasterung des Friedhofs durch die Rentnergruppe „Wi packt watt an“ abgeschlossen ist, sind bereits die Vorarbeiten für die Neugestaltung des Pfarrheim- und Kirchenumfeldes gestartet und die Förderzusagen dieser Umgestaltung mit Mitteln der Dorferneuerung erteilt worden.

In der Ortsmitte plant die Gemeinde auf einem 1800 Quadratmeter großen Grundstück ein Objekt, in dem ältere Menschen ihren Lebensabend verbringen können. Das genaue Konzept stehe noch nicht fest. „Wir möchten eine Möglichkeit schaffen, ältere Menschen im Ort auch außerhalb der Familien in Würde alt werden zu lassen“, betont Bürgermeister Ludger Möller.

Auch die Neugestaltung des Kriegerehrenmals in der Dorfmitte ist bereits angestoßen worden, auch wenn noch nicht sicher ist, dass die Neugestaltung bei der ersten Bereisung der Bewertungskommission fertig sein kann. Aber im Umfeld der Kirche wird dann eine neue Beleuchtung alles ins Licht rücken. „Wir möchten zeigen, dass Kirche, Kommune und Ort zusammenstehen. Dafür werden wir bei der Informationsveranstaltung versuchen, alle Vereine ,heiß’ zu machen“, sind sich Pfarrer Börner, Bürgermeister Möller und Heimatvereinsvorsitzender Westendorf einig.

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