Peheim Die auch für Peheim zuständige Bundestagsabgeordnete Silvia Breher (CDU) hat eine nicht nur für die Kirchengemeinde St. Johanna Baptist erfreuliche Nachricht aus dem Haushaltsausschuss in Berlin mitgebracht: Mit der Sanierung des Ehrenmals in Peheim kann jetzt begonnen werden.

„Für die Peheimer haben die Überreste der im Zweiten Weltkrieg zerstörten St.-Anna-Kirche eine besondere Bedeutung. Seit den 1960er Jahren ist dies ein Ort des Gedenkens und Erinnerns an die Opfer beider Weltkriege. Es freut mich, dass der Haushaltsausschuss den Weg für die Sanierung des Ehrenmals frei gemacht hat. Und das auch noch genau an dem Tag, an dem vor 74 Jahren der Zweite Weltkrieg endete. Nach kriegerischen Jahrzehnten endlich Frieden für die Menschen in Europa und das Ende des Faschismus in Deutschland“, sagte Breher.

Der Bund wird sich an der Sanierung mit Mitteln des mittlerweile achten Denkmalschutz-Sonderprogramms in Höhe von bis zu 58 000 Euro beteiligen. Das Ehrenmal in Peheim ist aus bauhistorischer wie auch aus geschichtlicher Sicht ein bedeutendes Baudenkmal im Oldenburger Münsterland und damit ein Teil des kulturellen Erbes.

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Ohne Mittel aus dem Schutzprogramm sei vielerorts der Erhalt von Denkmälern kaum zu bewerkstelligen. Die Mittel seien äußerst begehrt, so Breher. „Mein Hinweis kam dank Bürgermeister Ludger Möller an Pfarrer Uwe Börner und Josef Wobbeler genau zur richtigen Zeit für die notwendige Sanierung.“

Die Kirche wurde 1851/1852 durch den Architekten Joseph Alexander Niehaus im Stil des Historismus erbaut. Der Kirchturm blieb als Wahrzeichen erhalten und wurde nach dem Krieg durch ein Mosaik der Münsterländer Bildhauers Werner Korsmeier erweitert.

Peter Linkert Redaktionsleitung Cloppenburg / Redaktion Münsterland
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