GEHLENBERG „Wir Kinder sind heut’ hoch erfreut. Das Richtfest wir hier feiern heut’. Der Maurer und der Zimmermann, mit Stolz den Bau betrachten kann.“ Mit diesem Richtspruch, vorgetragen von Carolin Behnen, zeigten Kinder und Mitarbeiterinnen des Kindergartens St. Monika aus Gehlenberg ihre Freude über die baldige Fertigstellung der Kinderkrippe. Kindergartenleiterin Jutta Hoff konnte zum Richtfest viele Gäste begrüßen.

Pater Josef Danne, zuständiger Pfarrer der Pfarreiengemeinschaft „Abraham“, äußerte auch seine anfänglichen Zweifel an dieser Einrichtung. „Ein Baby gehört zu seiner Mutter. Nur eine Mutter kann sich sensibel, fürsorglich und liebevoll um ihr Kind kümmern. Nur bei der Mutter fühlt sich das Kind sicher und geborgen und dann entwickelt es sich zu einem glücklichen Menschen. Eine Kinderkrippe kann das nicht leisten.“

Doch inzwischen habe er seine Position geändert unter der Voraussetzung, dass eine sehr gute Qualität der Betreuung gewährleistet sei: „Jedes unter dreijährige Kind braucht zwei oder drei verlässliche Bindungspersonen, die ihm Zuneigung und Liebe entgegenbringen, die seine Bedürfnisse einfühlsam erkennen und befriedigen. Dies können Eltern, Verwandte oder konstante Betreuerinnen sein.“ Das Kind sollte in einem Sprachbad aufwachsen, forderte Pater Danne weiter. Betreuungspersonen sollten seine und ihre Aktivitäten mit Worten begleiten, es immer wieder direkt ansprechen. Das Kind brauche Möglichkeiten für vielfältige Sinneserfahrungen, für eine selbstständige Bewegungsentwicklung, für das Erkunden von Innen- und Außenräumen, wie Spielplatz oder Garten. Es benötige viele Anregungen für seine kognitive Entwicklung.

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Bürgermeister Johann Wimberg wies darauf hin, dass man in der Stadt Friesoythe bisher keine Erfahrung mit Kinderkrippen habe. Die Gehlenberger Krippe sei ein Pilotprojekt.

Die Richtkrone hatten die Nachbarn gefertigt und der Zimmermann hängte sie im strömenden Regen an den Balken auf. Die Kinder sangen dazu Lieder, teilweise selbst gedichtet und passend zum Anlass.

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