SEDELSBERG Die Premiere ist gelungen. „De Spälkoppel“ führt das plattdeutsche Stück „De Pantüffelheld“ auf. Weitere Termine sind am Sonnabend und Sonntag jeweils um 19.30 Uhr.

Von Wilhelm Hellmann SEDELSBERG - Am Wochenende startete „de Spälkoppel“ aus Scharrel mit dem plattdeutschen Schwank „De Pantüffelheld“ in die Theatersaison. Bereits zur Premierenvorstellung für Senioren im Bonifatiushaus konnte die Gruppe ein volles Haus verzeichnen.

Sehr gut besucht war auch die erste öffentliche Aufführung am Sonnabendabend. Und auch hier gab es reichlich Beifall für die Leistungen der Hobby-Schauspieler. Zu weiteren Vorstellungen hebt sich der Bühnenvorhang nochmals am Sonnabend, 14. Januar, und am Sonntag, 15. Januar, jeweils um 19.30 Uhr.

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Mächtig rund geht es dabei auf der Bühne im Bonifatiushaus. Bauer Paul Stallner (Heinrich Pörschke) steht so sehr unter dem Pantoffel seiner Frau, dass alle Welt und sogar seine Tochter Bine (Sylvia Schade) ihn einen Pantoffelhelden nennt. Bine ist allerdings kein leibliches Kind der Stallners, sondern ein Adoptivkind.

Marion Osterwick hat in diesem plattdeutschen Stück sicherlich die schwerste Rolle, aber sie scheint darin auch ihre Paraderolle gefunden zu haben. Denn als Pauls Ehefrau Erna, eine relativ herrschsüchtige und rechthaberische Bäuerin, kommandiert sie nicht nur resolut ihren Ehemann, ihre Tochter Bine und das Gesinde, sondern behauptet auch noch, dass Paul nicht einmal in der Lage sei, eigene Kinder in die Welt zu setzen.

Bäuerin Erna hat Bine bereits dem reichen Freier Otto Hacker (Ansgar Dockmann) versprochen. Mit diesem Liebsten ist Bine allerdings überhaupt nicht einverstanden: Bine dagegen hat sich in den Kellner Peter Haberbauer (Michael Schade), einen Kollegen aus dem Hotel, in dem sie arbeitet, verguckt.

Die zündende Idee in Sachen Heiratsvermittlung hat schließlich die Magd Lene (Margret Göken). Und als schließlich noch Nachbar Jakob (Stefan Vocks) auftaucht, ist das Durcheinander perfekt.

Als Souffleuse sorgte erneut Maria Auts dafür, dass keiner der Spieler während der Aufführung ins Stocken gerät. Für die Spielleitung zeichnen Karl Heinz Burdorf und Hans Thoben verantwortlich. Die Akteure würden sich über ausverkaufte Platzreihen bei den weiteren Vorstellungen freuen.

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