Barßel Schon Mozart schrieb in einem Brief an seinen Vater (1777): „Die Orgel ist doch in meinen Augen und Ohren der König aller Instrumente“. Man spricht daher von der „Königin der Instrumente“. Sie vereinigt eine Vielzahl von Klangfarben und ist ein faszinierendes Instrument, das durch das Zusammenspielen von zahlreichen Techniken beeindruckt.

Ein Bild davon machen konnten sich am vergangenen Sonntag die Besucher des Orgelkonzertes, dass Organist Marcel Rode aus Nürnberg in der Kirche Ss. Cosmas und Damian in Barßel gab. Nicht jede Orgel klingt gleich. Deshalb hatte sich Rode das Instrument im Barßeler Gotteshaus im Vorfeld angeschaut und sich dafür entschieden, Werke von Paul Hindemith zu spielen.

Das Konzert begann mit der Sonate für Orgel Nummer eins. Der erste Satz lehnt sich an die klassische Sonatenform an. Die drei Themen treten klar hervor. Am Ende des Satzes gibt es einen langen Orgelpunkt im Pedal, über den Hindemith ziemlich gewagte Modulationen setzte.

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Die Sonate für Orgel Nummer zwei hat eine klassizistische Form und ist knapper als die erste Sonate gehalten.

Drei Liebeslieder spiegeln sich in der Sonate für Orgel Nummer drei wieder. Sie stammen aus einem 1925 erschienenen altdeutschen Liederbuch.

Der dritte Satz ist mit dem Durcheinander der Begleitstimmen und dem gut hörbar ausgearbeiteten Choral der klanglich reizvollste Abschnitt in dieser Sonate.

Neben sämtlichen Orgelwerken von Hindemith erklang als Höhe- und Schlusspunkt die Orgeltranskription seiner Symphonie „Mathis der Maler“. Mit den drei Sätzen „Engelkonzert“, „Grablegung“ und „Versuchung des Heiligen Antonius“ greift sie drei Szenen des Isenheimer Altars auf und fügt sie zu einem tönenden Triptychon zusammen.

„Es war ein tolles Konzert. Organist Marcel Rode hat unsere Orgel wunderbar erklingen lassen“, freute sich Pfarrer Ludger Becker.

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