Nordwalde /Garrel Im November verabschiedeten sich die Franziskanerinnen aus Garrel, das Canisius-Stift wurde aufgelöst. Eine der Schwestern erhielt jetzt Besuch in ihrer neuen Heimat von Frauen aus der alten Heimat. Die Frauen-MC besuchte Schwester Edgardia in Nordwalde. Hier lebt sie seit November in einem Altenheim ihres Ordens.

Ein vielfältiges Hallo war bei der Ankunft der Gruppe, zu auch Pfarrer Paul Horst zählte, zu hören. Groß war die Freude über das Wiedersehen der beliebten Ordensschwester und den Besucherinnen. Schwester Edgardia führte die Gruppe nach einer Kaffeetafel durch das Gelände, das den Schwestern zur Verfügung steht. Es handelt sich um einen ehemaligen Gutshof, von einer Gracht umgeben, mit einer Parkanlage, einem Bibelgarten und einem kleinen Wald.

Schwester Edgardia wohnt mit weiteren neun Schwestern, die noch selbstständig leben können, in einem Nebengebäude. Das Franziskushaus in Nordwalde beherbergt viele pflegebedürftige Ordensschwestern. Dabei hilft Edgardia immer, wenn sie gerufen wird. Sie begleitet Mitschwestern zum Arzt, bei Spaziergängen. Hin und wieder übernimmt sie auch eine Nachtwache bei sterbenskranken Mitschwestern. Wichtig sind ihr auch die Gottesdienste und Gebetszeiten in dem Kloster. In Nordwalde leben insgesamt 86 Nonnen.

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Schwester Edgardia war fast 40 Jahre in Garrel. Sie arbeitete bis zuletzt für die Sozialstation Garrel-Bösel. Viele Familien erinnern sich besonders daran, dass sie Sterbenskranke zu Hause begleitet und nach dem Tod den Familien zur Seite gestanden ist. Als ihre Versetzung nach Nordwalde bekannt wurde, gab es in Garrel eine Unterschriftenaktion mit der Bitte, dass sie ihren Lebensabend in Garrel verbringen dürfe. Dieses Anliegen konnte die Ordensleitung nicht erfüllen. Schwester Edgardia freut sich über Besuche aus Garrel. Im August kommt sie für einige Tage in ihre alte Heimat zurück. Im Oktober nimmt sie an einer Wallfahrt der Pfarrei nach Fatima teil.

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