Altenoythe Von wegen: „Feuerwehr ist nur etwas für große Leute und ganze Kerle.“ Wiebke Hodes weiß es besser. Die 15-Jährige gehört zur Jugendfeuerwehr Altenoythe, so wie 17 weitere Kinder und Jugendliche und rund 245 000 Nachwuchs-Brandschützer bundesweit. Und Wiebke ist stolz darauf, dabei zu sein. Einen C-Schlauch entwässern? Kein Problem. Die Feuerlöschkreiselpumpe in Bewegung setzen? Nichts leichter als das. Mit dem Strahlrohr sicher die Brandbekämpfung vornehmen? Alles schon hundertfach geübt.

Der Kreisfeuerwehrtag am Sonnabend und Sonntag, 30. und 31. Juli, in Altenoythe kann kommen – und die 16 eingeladenen Jugendfeuerwehren erst recht. Gut vorbereitet werden die Altenoyther Florianjüngsten am Sonntag ab 13.30 Uhr in die Wettkämpfe ziehen. Ihre Aufgabe dabei wird sein, einen „Angriffstrupp“ aufzubauen und dabei verschiedene Hindernisse im Klettern und Sprung zu überwinden und durch einen Tunnel zu robben.

Gruppenführer Lukas Tholen hat dabei mit erst 15 Jahren die „Befehlsgewalt“. Und das klappt gut. Meldungen und Anweisungen gibt der junge Feuerwehrmann routiniert und seine Mannschaft folgt ihm – ein eingespieltes Team eben.

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Auch bei den „Großen“ stehen in diesen Tagen Übungseinheiten auf dem Dienstplan. Den Umgang mit der Ausrüstung beherrschen die Feuerwehrmänner natürlich aus dem Effeff, schließlich sind sie 365 Tage im Jahr rund um die Uhr zur Brandbekämpfung bereit. Nur der Kampf gegen die Wettkampfuhr muss gewonnen werden, und das Ausmerzen von kleinen Ablauffehlern, die im Wettkampfreglement nicht vorgesehen sind, gilt es immer wieder zu trainieren.

„Wir freuen uns, dass nun endlich der Kreisfeuerwehrtag vor der Tür steht“, sagt Ortsbrandmeister Jens Feye, der sich sehr wünscht, dass die Bevölkerung großen Anteil an der Festveranstaltung nimmt. „Den Umzug besuchen, vielleicht die Straßen in Rot und lau, den Farben des Feuerwehrverbandes, schmücken, dass wären für uns tolle Zeichen der Wertschätzung unserer Arbeit. Und ein Dankeschön, dass wir in Notfällen – egal zu welcher Stunde und an welchem Tag – alles stehen und liegen lassen, um zu helfen.“

Die Nachbarn vom Kellerdamm und von der Schubertstraße bedanken sich auf ganz besondere Art und Weise. Die Gemeinschaft vom Kellerdamm bindet für den Festplatz einen großen Kranz, und die Anwohner der Schubertstraße schmücken den Ehrenwagen, auf dem die Kameraden der Altersabteilungen den Umzug begleiten können.

„Glaubt man den ersten Wetterprognosen, bekommen wir schönes Sommerwetter. Ideal für einen Besuch unseres Wunschkonzertes am Sonnabend um 19 Uhr und des Festumzuges am Sonntag um 12.30 Uhr“, so Feye. Ab 13.30 Uhr stehen dann die Wettkämpfe an, die mit der Siegerehrung um 17 Uhr enden. Während der Wettkämpfe werden im Festzelt Kaffee und Kuchen angeboten.

„Wir bieten ein tolles Programm für die ganze Familie“, verspricht Feye, der sich schon jetzt bei den vielen ehrenamtlichen Helferinnen und Helfern für ihr Engagement bedankt.

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