Neuvrees Aus kleinen Anfängen heraus gestartet. Rückblickend kann das über den „Hüttenzauber“ in Neuvrees durchaus behauptet werden. Doch schon die Premiere 2009 war für eine Privatinitiative so klein nicht. Rund 130 Besucher und ein Erlös von 1600 Euro für den guten Zweck. Nun gut, im vergangenen Jahr wurden rund 400 Besucher gezählt, und es kam eine Rekord-Spendensumme von über 10 000 Euro zusammen. Initiator des „Hüttenzaubers“ ist Friedel Reiners (57) aus Neuvrees – zusammen mit seiner ganzen Familie.

Doch was ist der „Hüttenzauber“ überhaupt? Das Prinzip ist eigentlich ganz simpel. Sponsoren stiften Getränke, Bratwurst und Tombolapreise. Dann wird für einen Samstag im Advent nach Neuvrees eingeladen. Aber auch ohne Einladung ist man willkommen. Die Gäste können umsonst trinken und essen und ein Tombolalos kostet nur einen Euro. Jedem Gast steht es im Laufe des Abends frei, etwas in die Spendendose zu stecken. Letzteres machen die Besucher übrigens sehr gerne. In den vergangenen neun Jahren sind schon rund 60 000 Euro zusammengekommen.

Die Vorbereitungen für den „Hüttenzauber“ sind natürlich alles andere als simpel. Einen Monat vorher beginnt Friedel Reiners damit. Hinter einer Halle an der Straße „Altenend“ entsteht dann ein Adventsmarkt, der sich wirklich sehen lassen kann. Gemeinsam mit seiner Frau Rita, seinen drei Töchtern und den beiden Schwiegersöhnen verwandelt er das Areal in eine vorweihnachtliche Landschaft.

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Eine große Hütte, offenes Feuer, Tannen und viel Deko sorgen für eine tolle Atmosphäre, die bei den Besuchern bestens ankommt. „Es wird auch eine Weihnachtsgeschichte vorgelesen, gemeinsam werden Weihnachtslieder gesungen – das macht richtig Spaß“, sagt Reiners.

Von dem privaten Engagement profitieren vor allem hilfsbedürftige Menschen. Denn der Erlös des „Hüttenzaubers“ geht zu 100 Prozent an zwei Projekte. Seit vielen Jahren unterstützt Familie Reiners die Rumänienhilfe „Helping Hands“. Zum einen durch die Spende, zum anderen dadurch, dass sie das ganze Jahr über Hilfsgüter sammelt. „In dem Land gibt es viele Menschen, die sind bitterarm“, sagt Reiners. Das zweite Projekt, dass Dank der Veranstaltung gefördert wird, ist der örtliche Verein „Jedem Kind eine Chance“. Dieser kümmert sich um Kinder finanzschwacher Familien.

Aber nicht nur der „Hüttenzauber“ ist es, den Friedel Reiners zum „Mann des Jahres“ macht. Sein ganzes Leben ist geprägt vom ehrenamtlichen Einsatz. Dirigent und Ausbilder beim Musikverein Neuvrees, Stadtratsmitglied, örtlicher Jugendpfleger, Mitbegründer Karnevalsverein und Nikolausverein, HGV-Vorstand, Kirchenvorstand, die Liste ist lang und eindrucksvoll.


Ein Film über den „Mann des Jahres“ sehen Sie unter   www.nwzonline.de/videos 
Carsten Bickschlag Redaktionsleitung Cloppenburg/Friesoythe / Redaktion Münsterland
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