BARßEL „Es kann der Frommste nicht in Frieden leben, wenn’s dem bösen Nachbarn nicht gefällt!“, zitierte einst Friedrich Schiller. Eine Weisheit, die sich in Deutschland tagtäglich bewahrheitet, wenn Nachbarn sich gegenseitig das Leben zur „Hölle machen“.

Getrost kann man das Zitat von Schiller auch auf die lustige Komödie in drei Akten von Helmut Schmidt „Mettwurstbrood un Kaviar“ beziehen, die derzeit die Theatergruppe der Kolpingfamilie Barßel in der Aula im Schulzentrum zeigt.

Auch hier verstehen sich die Nachbarn Diekmann und Brauer zunächst. Doch später kommt es zum Krach und zu teilweise boshaften Intrigen. Man treibt sich gegenseitig zur Weißglut und letztendlich vor Gericht.

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Schon nach wenigen Minuten gab es den ersten Szenenapplaus. Es sollte nicht der letzte sein. Später wurde im Publikum abwechslungsweise gekichert und herzhaft gelacht. Der plattdeutsche Dreiakter traf offensichtlich voll und ganz den Geschmack der Besucher in der vollbesetzen Aula.

Tragende Rollen spielen Hansel Loots und Heike Westerkamp als „Heiko und Gesine Diekmann“, sowie Georg Hoffbuhr und Elsbeth Schröder als Ulfert und Georg Hoffbuhr.

Seit sechs Monaten haben Heike und Gesine Diekmann als neue Nachbarn das wohlhabende Ehepaar Rita und Ulfert Brauer. Die Diekmanns sind „nur einfache“ Leute.

Obwohl zwei Welten aufeinander prallen, versucht man, gut miteinander auszukommen. Doch Rita und Ulfert zeigen ihren Nachbarn im Verlauf des Stückes immer deutlicher, dass sie etwas Besseres sind.

Zum Krach zwischen den Familien kommt es, als Marion Diekmann aus Alabama zurückkehrt. Sie stellt bei ihrer Rückkehr, zum Entsetzen aller, ihren neuen Lebensgefährten Jonny vor, einen farbigen Medizinstudenten.

Mit Intrigen versuchen die Familien, sich nun das Leben gegenseitig schwer zu machen. Zuletzt trennt ein Zaun die beiden Grundstücke. Durch einen erneuten Anschlag von Gesine auf Ulfert erleidet dieser einen Herzanfall und kein anderer als Jonny kann ihm das Leben retten.

Weitere Aufführungen gibt es am Sonnabend, 28. und Sonntag, 29. März sowie am Mittwoch 1., Freitag, 3. und Sonnabend, 4. April 2009 zu sehen. Der Vorhang hebt sich jeweils um 19.30 Uhr in der Aula im Schulzentrum Barßel. Platzreservierungen unter: 04499/2017.

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