Cloppenburg Mit einem Neujahrskonzert im Cloppenburger Clemens-August-Gymnasium haben Arthur Mildner und sein Salonorchester aus Mitgliedern des Ensembles Klangkunst am Sonntag das interessierte Publikum erfreut. Den Auftakt bildete ein Klassiker, nämlich „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauß junior – vollendet dargeboten. Es folgte der Titel „Glück zu zweit“ von Heinz Crucius. Geradezu von erlesener Schönheit präsentierte dann das Salonorchester Franz Lehars Walzer „Gold und Silber“.

In diesem Jahr stand das Neujahrskonzert unter den Themen „Wasser“ in seinen vielfältigen Erscheinungsformen sowie „Neujahrsbräuche in aller Welt“. Insbesondere auf der Südhalbkugel, wo nun Sommer ist, bietet das kühle Nass in verschiedensten Variationen stets eine Erfrischung. Mildner führte mit einem leichten Parlando durchs Programm, was der ganzen Atmosphäre eine besondere Note gab.

Aparte Serenade

Mit der aparten Serenade Napoletana von R. Riveli zog mediterranes Flair ein. Die Annenpolka von Johann Strauss jr. war wieder ein Glanzpunkt in diesem Neujahrskonzert. Beim „Affentempo-Stück“ wurde ein „Dirigent“ benötigt, den sich Mildner aus dem Publikum auswählte. Mit einem Taktstock ausgerüstet, klappte es beim dritten Versuch vorzüglich, wofür der „Gastdirigent“ besonderen Applaus erhielt. Schließlich erklang vor der Pause noch der Galopp von Josef Rixner. Das begeisterte Publikum ließ es an Beifallsbekundungen nicht mangeln.

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Der zweite Teil des Neujahrskonzertes wurde mit dem Walzer „Donauwellen“ von Josef Ivanovici eröffnet. Auch etwas Melancholie gehört zu dieser wohldosierten musikalischen Mischung. Dazu passend schloss sich der Destiny Waltz von Sidney Baynes an, ein wundervoll musizierter Slow Waltz. In dem mit „12 Treffer“ überschriebenen Potpourri von R. Roland ließen Mildner und sein Ensemble Evergreens der Filmmusik virtuos Revue passieren.

Überraschende Momente

Ob zu dieser Virtuosität auch das Reißen einer Violinensaite zählt, mag dahingestellt sein. Jedenfalls war es Mildner wieder gelungen, das Publikum beim Konzert zu überraschen. Er nutzte beim Aufziehen der neuen Saite die Gelegenheit zum Smalltalk; und schon ging’s weiter. Beschlossen wurde dieser farbenfrohe musikalische Blumenstrauß mit der Taiga-Melodie von Fritz Gerhardt.

Spaß und Erlebnis

Wiederum präsentierten Arthur Mildner und sein Salonorchester mit Julia Barthruff am Flügel, Seiichiro Makino am Kontrabass, Bojana Tadic am Violoncello und Margarete Mildner, ebenfalls Violine, hochprofessionelles Musizieren gepaart mit einer weitgespannten Ausdruckspalette, was den musikalischen Spaß zum Erlebnis werden ließ. Ebenso beeindruckte das weitgehend homogene Klangbild des Salonorchesters, ohne dabei die solistischen Aufgaben zu vernachlässigen. Wiederum spendete das begeisterte Publikum langhaltenden Beifall.

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