Molbergen /Peheim Zum dritten Mal veranstaltet die Pfarrgemeinde St. Johannes Baptist in den Kirchen in Molbergen und Peheim am Sonntag, 16. Dezember, „Dosensonntag“. Unter dem Motto „Teilen macht Freunde“ sind (nicht nur) die Christen der Gemeinde dazu aufgerufen, haltbare Lebensmittel in die Kirche zu bringen und vor den Altar zu legen.

„Bei uns in Nigeria ist das nichts Ungewöhnliches. In den Gottesdiensten wird kein Geld gesammelt. Die Gläubigen bringen Nahrungsmittel, aber auch Tiere, zum Beispiel Hühner, mit zur Versorgung des Pfarrers, der kein Gehalt bezieht, und der ganz Armen in der Gemeinde“, erläutert der nigerianische Professor und Pfarrer Christopher Umoh, der ein Sabbatjahr in der Molberger katholischen Kirchengemeinde verbringt.

„Der ,Dosensonntag’ soll dazu beitragen, dass die Menschen, denen es nicht so gut geht, ein würdiges Weihnachtsfest verleben können. Deshalb sollten auch nur gute, haltbare Lebensmittel gebracht werden. Das hat auch etwas mit Wertschätzung zu tun“, appelliert Pastor Uwe Börner, der schon die ersten Spenden vor dem Altar registriert hat. Im vergangenen Jahr seien drei Fahrzeuge, voll beladen mit Gaben der Molberger, nötig gewesen, um alles nach Cloppenburg zur Tafel zu bringen. „Als eure drei Bullis ankamen, da war für uns wirklich Weihnachten“, habe ihm eine Molbergerin gesagt, die bei der Tafel arbeitet, so Börner.

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Damit nicht unbedingt jeder sieht, was und wie viel jemand gibt, ist es möglich, bis zum Dienstag, 18. Dezember, auch außerhalb der Gottesdienstzeiten haltbare Lebensmittel in die Kirchen nach Peheim oder Molbergen zu bringen und vor den Altar zu legen. Die Kirchen sind in diesen Tagen bis 20 Uhr geöffnet.

„Teilen macht Freunde. Aber das Teilen macht auch Freude – und zwar doppelte Freude. Wer etwas gibt, freut sich und der es erhält, auch“, sagt Börner.

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