Molbergen Ein musikalisches Highlight dürfte die Molberger St.-Johannes-Baptist-Kirche am Sonntag, 17. November, erleben, wenn der von Josef Schürmann gegründete Projektchor und das Projektorchester das geistliche Oratorium „Jerusalem – Lieder über die Heilige Stadt“ von Markus Pytlik aus dem Jahr 1991 aufführen. Seit knapp einem Jahr üben die 25 Musiker und Sänger unter der Leitung von Schürmann dieses Werk, das eine Sammlung von Liedern und Texten ist, die alle die heilige Stadt Jerusalem zum Thema haben. In drei Teilen wird sie als Stadt in ihren unterschiedlichen Bedeutungen vorgestellt.

„Meine Frau und ich haben das Oratorium in den 90er Jahren in Köln gehört. Es hat mich nicht losgelassen. Ich habe mir vorgenommen, dieses Werk selbst einmal aufzuführen“, erzählt der Resthausener Dirigent und Landwirt Schürmann. Bereits vor einigen Jahren hatte er mit Freunden die kleine Band „cantima“ gegründet. Die Bandmitglieder bilden nun die Basis der mitwirkenden Musiker. Unter Freunden, Bekannten und Familienmitgliedern fand er weitere Musiker und Sänger, von denen einige wie Liedervater Martin Papenbrock oder Erwin Rump dem Molberger Männergesangverein angehören. Fast jeden Samstag wird seit Mitte Januar geprobt. Vor der Premiere gibt es für alle, die am 17. November nicht dabei sein können, eine öffentliche Generalprobe am Samstag, 9. November, um 17 Uhr in der St.-Anna-Kirche in Peheim.

Seit 1990 beschäftigt sich Pytlik mit Jerusalem wie es in der Bibel beschrieben wurde, wie es heute ist und wie Propheten es in der Zukunft darstellen. Aus diesem Interesse wurde eine Komposition, „eine imaginäre Reise in die Stadt der Psalmen, die Hauptstadt Israels und die Symbolstadt des himmlischen Friedens“, wie Pytlik sie nennt.

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„Für das Konzert in Molbergen vervollständigte Pytlik die digitale Version des Oratoriums. Die Texte haben bis heute nichts von ihrer Aktualität eingebüßt. Einige Presseberichte zum Nahostkonflikt wurden aktuellen Medien entnommen“, erläutert Schürmann, der sich Texte und Noten bei Pytlik besorgte.

Im ersten Teil, „Das Jerusalem des Alten Testamentes“, waren die Psalmen und Prophetenbücher die wichtigste Textvorlage. Im zweiten Teil, „Das heutige Jerusalem“, wird Jerusalem als historische und geografische Stadt gesehen. Themen wie Kreuzzüge, Judenverfolgung, Intifada, Tourismus oder Golfkrieg stehen im Gegensatz zur Atmosphäre einer heiligen Stätte dreier Religionen. Im dritten Teil, „Das himmlische Jerusalem“, versprechen Propheten und Apokalypse einen neuen Himmel und eine neue Erde.

Der Eintritt ist frei, am Ausgang wird um eine Spende zugunsten des Caritas Baby Hospitals in Bethlehem, dem einzigen Kinderkrankenhaus im Westjordanland, gebeten.

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