Molbergen Mit so vielen Besuchern beim Kirmes-Frühschoppen hatte der Molberger Bürgermeister Ludger Möller (CDU) nicht gerechnet. „Der Wettergott bleibt ein Molberger Freund“, stellte er in seiner Begrüßungsrede fest. Aber nicht nur zum Frühschoppen, sondern auch zum Dämmerschoppen am Samstagabend, beim Flohmarkt oder beim sonntäglichen Familiennachmittag fanden viele Besucher den Weg zum Adolph-Kolping-Platz, der von einem riesigen Lasten-Fallschirm überspannt war.

Gemeinsam mit dem Heimatverein hatten Möller und die Verwaltung der Gemeinde das Programm der zweitägigen Veranstaltung vorbereitet und vor allem die Vereine, unter ihnen das Rote Kreuz, der Musikverein, die Landjugend, die Landfrauen, der Heimatverein und der Förderverein Molberger Schulen, zum Mitmachen überzeugt.

Engagement gelobt

Der Molberger Bürgermeister begrüßte zudem den Landtagsabgeordneten Clemens gr. Macke (CDU), den stellvertretenden Landrat Bernhard Möller, Pfarrer em. Konrad Drees und die CDU-Kandidatin für die Bundestagswahl, Silvia Breher – „den Haarschnitt wünsche ich mir bei der nächsten Kirmes“, scherzte er –, sowie den Kandidaten für die Landtagswahl, Christoph Eilers. Dabei wies Ludger Möller auf die anstehenden Wahlen hin und bat um die Stimmabgabe. Er lobte das große Engagement der Bürger in den Kommunen. Gleichzeitig kritisierte er den immer stärkeren Aufbau bürokratischer Hürden und nannte als Beispiele den Glasfaserleitungsbau und die Ärzteversorgung auf dem Lande.

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Als Festredner hatten die Organisatoren in diesem Jahr Bernhard Meyer eingeladen. Der Garreler Bäckermeister ist als Kenner und Rezitator der Gedichte Heinz Erhardts bereits bekannt geworden. Auch in Molbergen begann er dynamisch mit dem Gedicht „Gewitter“. Aber er stellte einige Gedichte durchaus auch in einen Bezug zur gegenwärtigen Politik und deutete die Aktualität der Erhardtschen Werke an.

Insgesamt waren die Zuhörer von dem einstündigen Vortrag, unterbrochen und aufgelockert durch den Musikverein Molbergen begeistert, auch wenn die Gespräche am großen Bierpavillon manchmal nicht nur den Redner störten.

Ins Gespräch kommen

Seine Gage, die ihm Bürgermeister Molbergen zugedacht hatte, spendete Meyer gleich an das Jugend-Rote- Kreuz, das es seit drei Monaten in Molbergen gibt und das einzigartig in der Region ist. Dazu gehören inzwischen 43 Kinder von sechs bis 14 Jahren aus allen Bereichen der Gemeinde, wie Bürgermeister Möller betonte. Die Leitung hat Marianne Morasch übernommen.

Eine deftige Erbsensuppe zur Mittagszeit, der Flohmarkt am frühen Nachmittag, die Tombola der Landfrauen, ein Luftballonwettbewerb des Heimatvereins, Musikdarbietungen des Musikvereins oder auch ein Kinderkarussell und eine Hüpfburg waren von den verschiedenen Gruppen organisiert worden, so dass die Besucher auf ihre Kosten kamen. Denn auf der Kirmes solle man laut Möller miteinander ins Gespräch kommen.

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